Mönch & McKinsey

Was haben ein (Ex-)Mönch und der McKinsey-Weltchef gemeinsam?

Sie finden, (manche) Manager verdienen zu viel. Laut Cicero fordert “der Unternehmensberater und langjährige Benediktiner-Mönch Anselm Bilgri”, die Manager mögen sich doch bitte mäßigen. So sei das Gehalt von Deutsche-Bank-Chef Josef Ackermann eindeutig zu hoch. “”Ackermann kann nicht den Abbau von Arbeitsplätzen verkünden und gleichzeitig ein solches Gehalt einstreichen”, meint Bilgri, und haut dann so richtig drauf: “Das spricht dafür, dass er die Bodenhaftung verloren hat.”

McKinsey-Weltchef Ian Davis sagte dem Manager Magazin, die Konzerne sollten sich doch bitte bei der Entlohung ihres Führungspersonals “den Gerechtigkeitsvorstellungen der jeweiligen Gesellschaft” anpassen, heißt es in einer Vorab-Pressemitteilung des Magazins. Davis: “Wenn man Dinge tut, die die Gesellschaft nicht akzeptiert, provoziert man Gegenreaktionen”.

Bleibt allein die Frage, was man tun soll, wenn Führungskräfte es gar nicht schlimm finden, abgehoben zu haben – und an welchen Gesellschaften sich denn nun ein global aufgestelltes Unternehmen wie die Deutsche Bank genau orientieren soll.

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