Linux ohne Schnur

Vor langer, langer Zeit habe ich auf meinem PC daheim mal Suse Linux 9.x installiert. Das funktionierte ganz gut, sogar meine 3. und 4. Festplatte per Soft-Raid wurden erkannt. Und die FritzCard DSL lief auch ganz gut. Aber irgendwie war mir manches dann doch noch zu holprig, ich blieb bei Windows hängen.

Jetzt mal wieder gedacht, es müsste doch auch ohne Microsoft gehen. Und Suse gibt’s ja schon als 10er Version, da wird sich doch eine Menge getan haben. Stimmt – aber leider nichts allzu gutes.

Meine 3. und 4. Festplatte mag er jetzt nicht mehr :-( .

Und da ich inzwischen statt Kabel-DSL auf Wlan umgestiegen bin muss ich feststellen, dass offenbar Linux so mit ziemlich fast keiner Wlan-PCI-Karte was anfangen mag. Und da ich mit Ndiswrapper & Co. nix anfangen will, scheint das Linux-Abenteuer bereits wieder beendet.

Aber vielleicht sollte ich nochmal in Ruhe hier vorbeischauen, vielleicht geht meine Karte ja doch irgendwie.

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Mehr Konzept bitte

Die dpa-Tochter Newsaktuell will irgendwelche Seminare verkaufen und stößt zu diesem Zweck eine Pressemitteilung aus, die mit folgendem Satz beginnt:

Public Relations ohne Konzept wirken nach innen und außen unprofessionell.

Wie’s weitergeht weiß ich leider nicht, denn hier habe ich die Lektüre beendet. Weil: Pressemitteilungen ohne Idee, die mit einer Banalität beginnen, wirken auf mich unspannend.

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Ich zahle mit Karte

Den Kaufladen für Kinder gibt’s ja eigentlich schon gar nicht mehr. Wer will auch seinen Nachwuchs mit der Illusion verwirren, es gäbe Geschäfte, in denen jemand hinter einem Tresen steht und einen bedient, vielleicht sogar Mehl und Zucker abwiegt? Da werden die Kids doch weder Pisa fähig noch ausbildungstauglich. Ähnliches droht der schönen Spiel-Post – blöd nur, dass sich “wir schicken eine Email” nicht ganz so toll spielen lässt.

Aber wenigstens das gute alte Monopoly geht mit der Zeit – und überlebt dadurch. Endlich gibt’s nämlich eine Version, die das Bargeld (“Mami, was ist das für buntes Papier was der Mann da der Kassiererin gegeben hat?”) durch – eine Kreditkarte mit entsprechendem Lesegerät ersetzt.

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Gute Idee, schlechte Ausführung

Die Packstationen der Deutschen Post sind eigentlich ja eine super Idee. Früher war ich – natürlich – nie zu Hause, wenn der Paketbote geklingelt hat. Dann gab’s entweder diese orange Postkarte, mit der man das Päckchen bei der nächsten Filiale abholen konnte (mit dem nervigen Satz: “Heute jedoch nicht.”). Oder die Sendung war bei irgendeinem Nachbarn abgegeben. Besonders gerne bei dringend erwarteten Sachen an einem Freitag bei dem Buchhalterbüro im Erdgeschoss, wo vor Montag natürlich auch niemand da war.

Und dann kam die Packstation. Statt vergeblich an der Wohnungstür zu klingeln wird die Sendung in den Apparat gelegt, der Kunde (also ich) bequem per SMS informiert – und dann lässt sich das Paket 24 Stunden pro Tag, sieben Tage die Woche per PIN rausholen. Fantastisch! Wie für mich gemacht!

Blöderweise denken das offenbar noch mehr Menschen. Denn zunehmend steht in diesen SMS nicht mehr, dass eine Sendung in der Packstation liegt, sondern in der Filiale. Sozusagen eine moderne orange Karte – die sich zwar den Satz “heute jedoch nicht” spart (das wäre wohl für die 160-Zeichen-Grenze der SMS ein Problem), dafür aber einfach erfahrungsgemäß einen Tag später eintrifft als es bei einer Lagerung in der Packstation der Fall gewesen wäre.

Es ist wie so oft bei diesen ehemaligen Staatskonzernen: Die Idee ist ja ganz prima und der Kunde freut sich, die Ausführung ist dann aber doch – bescheiden. So wird das auf Dauer nichts; mit dem Aktienkurs, und mit anderem.

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Nahost für Dummies

Man kann da ja wirklich den Überblick verlieren: Hamas? Hisbollah? Israel? Iran? Irak? Syrien? Wer mit wem? Das ist ja wie in einer schlechten Vorabendserie.

All diesen “die Story ist mir echt zu kompliziert”-Nörglern ist geholfen worden, vom Online-Magazin “Slate”. Dort gibt es nämlich die “Middle East Buddy List” die einem zum Beispiel genau erklärt, dass die Hisbollah und Ägypten so gar keine Kumpels sind und es mit der Hamas und Saudi Arabien eine komplizierte Sache ist.

Unbedingt Anschauen!

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Noch Fragen?

Am gestrigen Freitag haben, je nach Quelle, zwischen 2500 und 6000 Menschen in Berlin unter dem Motto “Schluss mit den Bombardements” demonstriert. Leider konnte ich als werktätiger ;-) nicht um 16 Uhr durch Berlin ziehen, hätte ich mir gerne selbst angesehen.

Im Aufruf hieß es, “Nazis und Antisemiten werden auf der Demonstration nicht geduldet”. Das hat man aber ganz offenbar nicht so eng gesehen. Und auch sonst sind da wohl Friedensbewegte mit ziemlich widerlichen Leuten zusammen marschiert. So stand, wie man Fotos entnehmen kann, auf Transparenten etwa

Dumme sterben nicht aus

“Stop Holocaust in Palästina und Libanon”

“Israel trinkt das Blut unserer Kinder aus den Gläßern(sic!) der Vereinten Nationen”

“Kindermörder Israel”

“Israel, Gott und die Gerechtigkeit werden deine unangemessene Schlachterei vergelten”

“Stoppt Israels Krieg”

Moment, war da nicht was? Hatte nicht die Hisbollah israelische Soldaten auf israelischem Terroritorium getötet und entführt? Und schießt nicht die Hisbollah mit Raketen auf israelische Zivilisten? Sind da die Friedensfreunde nicht irgendwie auch dagegen? Nö, warum – denn auf einem Transparent hieß es dazu zur Erklärung:

“Hisbollah = Terroristen? Nein, denn Gott zu diesen, heißt den Menschen zu dienen.”

Deutlicher kann man seine eigene menschenverachtende Position nun wirklich nicht kundtun. Hauptrednerin auf der Kundgebung war übrigens Heike Hänsel, Bundestagsabgeordnete der Linkspartei. Gut zu wissen.

Ziellos umherfliegende Raketen

“taz”-Kommentator Daniel Bax sollte sich vielleicht noch zu seinem ziellos umherfliegenden Raketen diesen Beitrag in Daves Blog “Israel at Level Ground” anschauen. Dort kann er nämlich sehen, womit diese “ziellos” verschossenen Raketen so gefüllt sind, damit sie auch möglichst viel Schaden anrichten – unter Zivilisten, by the way. Nur so von wegen der Proportionalität der Aktionen.

Direkte Links zu den Bildern: Damit sind die Raketen gefüllt – und das sind die Folgen an einem Auto. Viel Fantasie, wie menschliche Körper aussehen würden, braucht man dann nicht mehr.

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