Drei Tage fehlerlos

…ist jetzt “Der Westen”. Naja, das würde ich zwar bezweifeln, aber zumindest steht so lange nun ein einziger Eintrag im “Korrekturblog” des vielgelobten Netzauftrittes von WAZ & Co.

Und das mag man dann ja doch nicht glauben, wenn Katharina Borchert dort höchstselbst schreibt:

egal wie sehr wir uns bemühen, wir werden Fehler in der Berichterstattung machen. Vermutlich sogar reichlich. Immerhin wissen wir das und werden uns hier ebenso bemühen, Fehler richtig zu stellen.

Dabei ist die Korrekturspalte doch eigentlich immer sehr amüsant zu lesen…

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Fasse dich kurz

Das war ja mal ein Motto der Telekom, nee, ich glaube es war noch die Bundespost. Oder? Naja, auf jeden Fall sollte man nicht so lange Quasseln beim Telefonieren, weil’s ja schließlich teuer war. Angesichts von Flatrates (oder Flatraten?) ist das kein Thema mehr. Und auch Email kostet ja nichts. Außer – Zeit.

Und das hat Mike Davidson dazu veranlasst, sich eine Lösung für den, wie er sagt, “Email Overload” auszudenken: Die Fünf-Sätze-Strategie.

Im Kern heißt das: Keine Antwort auf eine Email ist länger als fünf Sätze. Punkt. Weil:

If you write me a handwritten letter and I write you one back, that’s maybe 30 minutes of your time and 30 minutes of my time. If we exchange text messages, that’s 10 seconds from you and 10 seconds from me. But with email, often times the sender will ask two or three open-ended one sentence questions which elicit multi-paragraph answers. In these cases, the sender spends one minute and the receiver is asked, implicitly, to spend maybe an hour.

Und weil Mike offenbar ein netter Kerl ist, hängt er unter jede seiner Emails dann noch eine Erklärung:

Q: Why is this email 5 sentences or less?

A: http://five.sentenc.es

Und auf der Internetseite erklärt er dann dem Empfänger, warum die Mail so ist, wie sie ist.

five.sentenc.es

Wäre ja mal ein Versuch, das auch anzuwenden – Notiz an mich.

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