Meine Twitter-Woche

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Meine Twitter-Woche

  • Wer sein Geld bei der Berliner Sparkasse hat, kann damit nicht einfach machen, was er will: http://bit.ly/1YZrTC #sparkasse1.0 #
  • posted a photo http://pi.pe/pdvpkz #
  • Herlitz ist mal wieder verkauft – an Pelikan. Zwei deutsche Traditionsmarken, die einen gehörten US-Investoren, die anderen Malaysier #
  • Mag keine Pressemitteilungen mehr lesen, die mit "20 Jahre nach dem Mauerfall…" anfangen. #
  • @Abendzeitung Glückwunsch ;-) in reply to Abendzeitung #
  • Gibt's nicht von Google auch was für meine Papierablage und Aktenordner? #aufdersuchenachderkfzversicherungsbescheinigung #
  • @bigbrovar Well, what kind of bug should I file? Not working? ;-) I was asking, because maybe someone had similar problems and an idea. in reply to bigbrovar #
  • Und eben war noch goldener Herbst – und heute regnets. http://twitpic.com/nzekd #
  • ;) ) RT @sixtus "Social Media Berater" findet sich auf der Echte-Berufe-Skala knapp links von Erdstrahlenaufspürer http://u.nu/9vyq3 #
  • Ob's reicht? RT @RZChefredakteur RT @weinreporter: Mit Rainer Brüderle (FDP) haben wir erstmals einen Wirtschaftsminister mit Weinkompetenz. #
  • Oha, das könnte uns noch beschäftigen RT @BreakingNews BULLETIN — CIT GROUP INC. FILES FOR CHAPTER 11 BANKRUPTCY. #
  • Wenn selbst IT-Profis Twitter nicht verstehen (wollen) – mit Grüßen an @ITService06 : http://bit.ly/2teHwM #

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Limitierte Sparkasse

Erstmal die gute Nachricht: Das Geld der Kunden bei der Berliner Sparkasse ist ziemlich sicher, ziemlich sehr sicher.

Die schlechte Nachricht: Ob das für eine globale Finanzkrise gilt ist damit nicht beantwortet, diese Sicherheit bezieht sich vielmehr auf den Zugriff auf das Geld durch – den Kunden selbst.

Wer nämlich bei der Berliner Sparkasse sein Konto online führt (und dafür, nur am Rande, anders als bei anderen Instituten sogar bereit ist, eine Gebühr zu bezahlen) und dann mal eine höhere Überweisung tätigen will, zum Beispiel 10.400 Euro, der wird feststellen, dass seine Kontoführungssoftware sagt: “Auftrag nicht ausgeführt.” Und das obwohl doch die notwendige Tan per SMS eingegangen und korrekt eingetippt ist. Ein Softwarefehler?

Auf der Website der Berliner Sparkasse kann man ja auch Überweisungen ausführen. Das selbe Spiel nochmal. Wieder ein Fehler – diesmal aber mit Erklärung. Das Limit sei überschritten. Limit? Auf dem Konto liegt doch viel mehr Geld. Auf der Internetseite findet sich dann aber doch ein Hinweis, dass beim Onlinebanking ein Limit von 10.000 Euro pro Tag und pro Transaktion eingestellt ist.

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Das steht sicher auch irgendwo im Kleingedruckten, aber wer liest sowas schon?

Also mal bei der Hotline anrufen, wird ja sicher gehen, ist ja mein Geld. Doch die Auskunft: Das Limit lässt sich nur in der kontoführenden Filiale bei der eigenen Kundenberaterin erhöhen. Wie bitte? Das sei eben so – und manche Filialen hätten am Samstag ja auch auf. Der Ärger wächst, vor allem, weil da nicht ein Ton des Bedauerns, der Entschuldigung für die Unannehmlichkeiten mitschwingt, sondern dem Kunden gesagt wird: So ist das eben. Mit Deinem Geld. Wenn es bei uns ist. Toller Tipp am Rande noch: Ich solle doch heute einen Teil des Geldes überweisen und am nächsten Tag den Rest. Die Außenwirkung eines solchen Zahlungsverhaltens beim Verkäufer mag ich mir lieber nicht vorstellen, vielleicht denkt er aber auch nur: ach, wieder so ein Sparkassen-Kunde. Trotzdem: Nein danke.

Da die Filiale mit meiner Beraterin weiter weg ist gehe ich eben zur nächstgelegenen Filiale in der Schönhauser Allee, die tatsächlich seit Kurzem Samstag geöffnet hat. Wenn ich da stehe, mich ausweisen kann, dann wird sich dieses Limit, das mir den Zugriff auf mein Geld verwehrt ja wohl ändern lassen.

Doch das Ansinnen wird abschlägig beschieden. Das könne, wie einen Kreditantrag, nur meine Kundenberaterin bearbeiten. Der Hinweis, dass bei einem Kredit ja auch ich was von meiner Bank will, in diesem Fall ich aber eigentlich nur Zugriff auf das haben möchte, was mir gehört, wird damit gekontert, dass das aber nun mal so sei und sie, die Dame hinter dem Schalter Stehtisch, ja auch nichts dafür könne.

Endgültig auf die Palme bringt mich dann der Hinweis, dass das alles ja kein Problem sei, weil ich sei ja jetzt hier und ich könne eine Überweisung auf Papier ausfüllen, da ginge das, und ausnahmsweise würde dieser papierene Vorgang auch keine Gebühr kosten. Den Hinweis, dass das Problem schon sei, dass ich jetzt am Samstag in dieser Filiale stehe und schon seit mehr als einer Stunde versuche, eine lumpige Überweisung auszuführen, verkneife ich mir. Vermutlich hätte man bei der Berliner Sparkasse dafür ohnehin nur ein Achselzucken übrig.

Die Überweisung wird entgegengenommen und mir wird, mit Hinweis, dass man mein verärgertes Auftreten ja wirklich nicht verstehe, noch ein schönes Wochenende gewünscht. Was ich gerne zurückgebe. Wobei mir ein wenig, selbst geheucheltes, Bedauern für meine Unannehmlichkeiten doch gefehlt hat, statt dieser reinen “das ist eben so, kann ich doch nix für, was wollen Sie eigentlich?”-Attitüde. Vielleicht bin ich da einfach zu konservativ, so von wegen Kunde ist König und solche antiquierten Sprüche.

Erst draußen fällt mir auf: Die Papierüberweisung wurde einfach so entgegengenommen, einen Ausweis von mir wollte überhaupt niemand sehen, die einzige Legitimation für diese Über-dem-Limit-Überweisung ist meine krakelige Unterschrift. Und das soll jetzt sicherer sein als Online-Banking mit SMS-Tan? Wahrscheinlich auch nur in der Gedankenwelt der Berliner Sparkasse. (Wobei ich mal gespannt bin, wann der Auftrag jetzt ausgeführt wird…)

Und da musste ich an eine Episode vor ein paar Wochen denken, als wir, vor dieser Filiale an der Schönhauser Allee stehend, von einer offenkundig ausländischen Studentin mit ihren Eltern angesprochen wurden, ob wir nicht eine Commerzbank oder Deutsche Bank in der Nähe wüssten, sie sei neu in Berlin für ein Auslandssemester und brauche ein Konto. Wir empfahlen ihr dann, vielleicht doch die Sparkasse in die engere Wahl zu nehmen, die hätte schließlich viel mehr Filialen und Geldautomaten in der Stadt und sicher sei das Geld dort auch. Ihre Antwort: Sie sei schon drin gewesen, aber man habe ihr gesagt, heute sei so viel los und so wenig Mitarbeiter da, da könne man jetzt kein Konto eröffnen. Sie solle doch ein anderes Mal wiederkommen.

So gesehen: Wäre die Berliner Sparkasse ein AG, müsste man jetzt wohl eine klare “sell”-Empfehlung geben. So wird sie sich halt, wie so viele Behörden, einfach irgendwie weiter durchwursteln. Und, ja, ich bin nur noch da, weil meine Kundenberaterin wirklich fit ist und ich mich da gut aufgehoben fühle. Aber, und das ist jetzt ein Versprechen, sollte die mal nicht mehr da sein, dann werden bislang 25 Jahre Sparkassen-Kundschaft bei verschiedenen Instituten garantiert der Vergangenheit angehören.

Ruhmloses Twittern

Das Blöde am Twittern sind die Follower. Also nicht alle, aber jene, die sich per Mail ankündigen “ScarlettXXX is now following you on twitter” und wohinter sich automatisierte Spammer verbergen, die einem irgendwelche Pillen für das beste Stück verkaufen wollen. Oder jene, die was ganz anderes verkaufen (wollen), sich aber genauso benehmen.

Heute habe ich zum Beispiel die Mail bekommen: “IT-Service-Ruhm is now following you on Twitter!”. Stutzig macht einen dann schon immer die Kurzzusammenfassung:

271 followers 1 tweet following 392 people

Das heißt, dieses IT-Unternehmen aus Berlin-Brandenburg hat bisher einmal selbst getwittert, folgt aber 392 Leuten und liest (angeblich) deren Äußerungen. Und 271 Leute sind sich nicht zu blöd, diesem einen Tweet bislang zu folgen. Muss ja ein Knaller sein. Nun ja, er liest sich so, der erste Tweet:

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Mit Twitter besser leben? With Twitter better live?Jetzt noch mehr Followers!Yet more Followers! http://bit.ly/…

Das ist ja der Hammer, wer will nicht besser leben? Und wo landet man, wenn man diesen Link anklickt?

Bei so einem automatisierten Twitter-Software-Vertreiber

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dessen Devise lautet:

How do I get more INTERESTED twitter followers TODAY without spending days, weeks, months babysitting my Twitter Profile?

Man könnte es auch so zusammenfassen: Wie kann ich interessante Leute zu einer netten Gesprächsrunde treffen ohne zuhören zu müssen? Will man in Gesellschaft solcher Menschen sein?

Jetzt kann ich ja verstehen, dass dubiose Blaue-Pillen-Verkäufer oder ähnliche Dienstleister sich eine solche Software beschaffen, um ihr merkwürdiges Geschäft schneller zu betreiben.

Bei einem regionalen IT-Dienstleister hätte ich das nicht unbedingt erwartet. Mich zumindest macht stutzig, dass jemand, der mir seine Fachkenntnisse rund um PCs verkaufen möchte, so wenig Ahnung von Twitter und der Funktionsweise hat und so wenig Interesse an den Leuten, die sich dort tummeln, sondern den Kanal nur zur Verbreitung von Werbung nutzen will.

Wie interessant wäre es, wenn so ein Computerprofi seine Tipps über Twitter zum Besten geben würde? Wie nutze ich Windows 7 richtig? Wann lohnt sich ein Update? Wenn er sich in Kommunikation einklinken würde, anstatt Twitter-Spam zu kreieren?

Nun ja, ich habe die ruhmlosen IT-Twitterer jetzt einmal gebloggt – und dann auf Twitter geblockt.

Meine Twitter-Woche

  • Eben zum ersten Mal diese Saison Scheiben kratzen. Der Winter ist da. #
  • RT @thistell Zensur kann so lustig sein http://bit.ly/p3RhS #
  • Would you install cyanogen Rom on a #g1? Like tethering and app2sd, a bit afraid about problems and bugs. Decisions, decisions. !android #
  • Was macht man an so einem sonnigen Tag? Die Autoindustrie ankurbeln (auch wenn er gebraucht ist). Schau ma mal. #
  • RT @frankwettert Trick or tweet. #
  • @yuccatree ich sage, diese schräge Frau Schweitzer, das ist doch der Herr Sonneborn, alles andere ergibt keinen Sinn (gruß an @spreeblick) in reply to yuccatree #
  • Herr Sonneborn, geben sie es doch zu, sie sind diese Frau Schweitzer, über die alle reden. Finde ich auch echt lustiger als die Partei. #
  • So is der Berliner (und die Berlinerin) ;) RT @katjaberlin herthaschal zu verschenken. #
  • Ich empfehle @RZChefredakteur – der Beweis, dass es im Print auch in höheren Hierarchiestufen Technikaffinität geben kann. #ff in reply to RZChefredakteur #
  • @maz_aktuell Im Büro isses doch schnuckelig warm. Viele Grüße von draußen vom #printjournalistenfeiertag ;) in reply to maz_aktuell #
  • RT @bosch Analoge Erinnerungsstücke brennen besser. #
  • RT @mauisurfer25 Papier als Medium hat Zukunft! Man muss es nur falten. http://bit.ly/4mWtCl (bei @leanderwattig) #
  • RT @furukama: "die botschaft des printgipfels wird lauten: print lebt" #quellekatalog #
  • Der Bundesverband deutscher Zeitschriftenverleger hat eine merkwürdige Preisgestaltung bei Print vs. Online: http://bit.ly/1W6dtP #
  • @frischkopp Vor allem in der Kombination mit Street View :-) in reply to frischkopp #
  • @maz_aktuell Die Riege sieht so aus: "Die Seite kann nicht gefunden werden." – Hmmm, schlechtes Omen für Rot-Rot? in reply to maz_aktuell #
  • RT @frischkopp böööse:-) RT @PickiHH Wenn man einen Friedhof neu organisieren möchte, macht es keinen Sinn die Leichen zu fragen #Medientage #
  • RT @netzpolitik: RT @spreeblick: Alexander Lehmann, kurzes Video zu den Koalitionsverhandlungen http://tr.im/DeiH #
  • Oh, in !Ubuntu 9.10 gibt es ein Kernel, um im 32MB-System mehr als 3GB anzusprechen? Muss ich unbedingt ausprobieren. #ubuntu #
  • Davon könnte sich manche Firma was abschneiden RT @frischkopp: Mehr Bewegungsfreiheit für deine Google-Dokumente http://is.gd/4CCrL #
  • @wiwo Toller Teaser zur Schweinegrippe – nur kommt im Text der Eierpreis überhaupt nicht vor. #fail in reply to wiwo #
  • Brizzly kann, was Twitter von Haus aus können sollte. Einladungscode für Beta-Test für die ersten 10 Nutzer: http://bit.ly/X9uyH #
  • RT @HolgerSchmidt Immer mehr Handyhersteller setzen auf Googles #Android und werfen #Windows Mobile raus (NYT) http://bit.ly/Dij79 #
  • @DerWesten Weil es nicht nur ein verkappter RSS-Feed ist, sondern die Menschen dahinter erkennbar sind. in reply to DerWesten #
  • Hey, #brizzly ist echt nett. Alles Sachen, die #Twitter eigentlich von Haus aus können sollte. Braucht jemand 'nen Invite? ;-) #
  • Morgen schreib ich dann mal die Google-Geschichte auf. #maz #vorsatz #guter #
  • Interessant wie wenig nötig ist, Angela Merkel unsouverän aussehen zu lassen – eine kritische Frage zu Wolfgang Schäuble: http://is.gd/4AJ1Z #

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