No content, please

Auch wenn es unsere Online-Kollegen, die Content-Manager, nicht gerne hören werden – Journalismus statt Content könnte aus meiner Sicht eine Zukunftschance für Medien sein.

Nicht mehr eine reine Debatte, auf welchen “Kanälen” zu welchem “Preis” man seine “Inhalte” am besten “verbreiten” kann, sondern eine Rückbesinnung auf die Kernkompetenz, auf den Journalismus. Den weder Twitter noch Blogger noch PR-Webseiten ersetzen können, weil sie es auch gar nicht wollen, sondern etwas ganz anderes machen. Was auch seine Berechtigung hat.

via: Amys Welt

5 thoughts on “No content, please

  1. Wer macht denn originäre Inhalte zu “Content”? Sicher nicht die Content Manager, die damit nur professionell umgehen müssen. Erst mit Google sind Artikel, Reportagen, Kommentare und Berichte zu Content verkommen. Denn Google wünscht sich konfektionierte Ware. Und die liefern die Content Manager, weil immer mehr Nutzer nicht direkt an der Quelle (z.B. ihrer Zeitung) nach schönen Dingen suchen, sondern nur noch bei Google.

  2. D’accord. Ich denke auch, dass man Suchmaschinen nicht ignorieren kann, das Rad lässt sich nicht zurückdrehen (sorry, liebe deutsche Verlegergemeine).

    Auf der anderen Seite gibt es eben doch die Seiten, auf die man direkt geht, weil man weiß, dass einen dort etwas Lohnendes, möglicherweise etwas Besonderes erwartet. Zum Beispiel gehört für viele Menschen nach dem Einschalten des PC der Aufruf von “Spiegel Online” zur Routine, Google News nutzen dagegen nur wenige. Warum wohl?

  3. Aber was nutzt ein Google-Treffer, wenn man dann auf der Seite nichts Spannendes mehr findet und sie nie wieder anklickt?

  4. Naja, wenn man davon ausgeht, dass die Leute die oberen Treffer bei Google durchklicken reicht es, da immer weit oben zu stehen. Die kommen dann immer wieder – egal wie “unspannend” die Seite auch ist. Aber wirklich direkt draufklicken wird dann sicher keiner, d’accord.

  5. Okay, stimmt. Aber man braucht auch die Leute, die mit voller Absicht auf die Seite klicken. Die so eine Seite, wie zB Spiegel Online als großes Nachrichtenportal als Startseite nutzen, weil darauf eben immer das Neueste steht. Da muss auch Lokalzeitungen irgendwann gelingen.

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