Meine Twitter-Woche

  • Zufällig #dsds gesehen. Die können ja zum Teil echt singen. Aber bleiben die Leute echt bis 0 Uhr auf, um das Ergebnis zu sehen? #ich #nicht #
  • Toll, eigentlich Männerabend geplant. Aber mein Mit-Mann schläft sei halbacht. Aber er sieht süß aus in seinem Kinderbett. #
  • Aha, gibt es wirklich kein #Buzz für #Google for Apps-Accounts? Plöp. #fail Aber dann brauch ich mich damit wenigstens nicht weiter befassen #
  • Bin immer zur falschen Zeit am falschen Ort, bekomme nie ein #Nexus One geschenkt. Gemein von #Google, eigentlich ;-) #
  • @droidcon can't find #android #buzz #app in the market. :-/ in reply to droidcon #
  • Keine Regionalbahnen zwischen #Wannsee und #Charlottenburg wegen Personenschaden, wie es heißt. Ab Wannsee nur S-Bahn. #
  • @jinxman Naja, gut dass wir nicht auf #Buzz angewiesen sind, sondern #Google es auf uns wäre. #Twitter funktioniert eigentlich prima :-) in reply to jinxman #
  • Oh, endlich #Schnee. #Berlin #
  • @jinxman Stimmt, mit Maps geht #Buzz auf dem #G1. Aber das kann doch nicht alles sein ;) in reply to jinxman #
  • These: Wenn Frau #Hegemann ein pickliger dicker Junge wäre, würde das Feuilleton die Abschreiberei nicht durchgehen lassen. #plagiat #
  • Häh? Buzz.google.com auf einem #Android #G1 sieht so aus, als ob das nicht unterstützt wird? #fail #
  • @uploadmag Na toll :-( Hab ich nie verstanden, die Geschäftspolitik (#nexus, #buzz). Leute sind heiß auf Produkte, wenn sie gezeigt werden. in reply to uploadmag #
  • In meinen Googlemail-Accounts (einmal App, einmal normales Googlemail) gibt's kein #Buzz. Kann das sein? #Google #
  • Von #Potsdam bis #Bornholmer Straße öde Studi-Gespräche in Zug und S-Bahn. Wann sind endlich mal wieder #Semesterferien? #
  • Wo kann man jetzt dieses #Buzz ausprobieren? #google #
  • Hmmm, #Twidroid Pro is bei mir seit dem letzten Update echt langsam, scrollt rucklig. #Seesmic nicht. Steige mal testweise um. #g1 #
  • Hallo Berlin? RT @frischkopp "Nicht geräumte Eisflächen können ab morgen 7 Uhr telefonisch bei der Stadtreinigung Hamburg gemeldet werden" #
  • @ThomasKeup Vielleicht ist Googlemail ja doch besser? #duckweg in reply to ThomasKeup #

It’s Copy&Paste, stupid!

Ich habe Helene Hegemanns Roman, oder den Roman, den Helene Hegemann zusammengestellt hat, nicht gelesen. Ein Kollege von mir hat es getan. Die Debatte, die aus dem Plagiatsvorwurf entstanden ist, finde ich aber viel interessanter als es so eine Geschichte sein kann.

Mein Kollege hat sich auch damit beschäftigt, und er schreibt davon, dass Hegemann eben Samples nutzt, wie das in dem Milieu, in dem sich eine 17-Jährige bewegt, heute üblich sei. Samples seien gar eine “Respektbezeugung”, was wir Erwachsene nicht verstehen könnten.

Auch das Internet lebt heute vom Samplen, vom Neuzusammenfügen von Inhalten, von Mashups. Doch ein entscheidender Unterschied besteht meiner Meinung nach zwischen dem dreisten Gedankendiebstahl und Inhaltsklau und dieser neuen Form des Umgangs mit Dingen – nämlich dass man den Urheber, den, dem man angeblich Respekt bezeugt, auch nennt. Und nicht erst, wenn der sich meldet und beschwert.

Wer das Plagieren mit der Sharing-Kultur in einen Topf wirft und umrührt, der schadet dem wirklichen kreativen Umgang mit fremden Inhalten, der natürlich die Originalurheber allesamt nennt. Aber ich vermute mal, das ist Frau Hegemann, Ullstein und den meisten Feuilletonisten ziemlich egal.

Deshalb gefällt mir der gewohnt scharfzüngige und ein bisschen böse Text von Don Alphonso in der Blogbar dazu auch viel besser (auch wenn er so wohl nicht in einer Zeitung stehen könnte, tja). Und darunter ein Kommentar, der einen Teil des Problems zusammenfasst:

Folgendes würde ich gerne mal wissen: Angenommen, Airens Autorschaft wäre unerkannt geblieben und ein Blogger hätte die Heroinszene wortwörtlich kopiert und/oder in einem eigenen Buch als eigenen Text ausgegeben? Was hätte Ullstein gemacht? Verständnis für den jungen Mann geäußert, der mit der “Sharing-Kultur” des Internet großgeworden ist?

Und so wie es aussieht, war das Abschreiben im Debütroman auch nicht das erste Mal, offenbar ist auch eine früher veröffentlichte Kurzgeschichte, nun ja, etwas mehr als gesampelt aus einem Film, wie unter anderem “Die Welt” schreibt.

P.S. An dieser Stelle noch ein etwas älterer Twitter-Beitrag von mir zum Thema: “These: Wenn Frau #Hegemann ein pickliger dicker Junge wäre, würde das Feuilleton die Abschreiberei nicht durchgehen lassen.”

Meine Twitter-Woche

Lebenszeichen von Renault

Ich erwähnte ja hier im Blog bereits, dass ich einen echten Brass auf Renault habe eine kleine Anfrage an Renault geschickt habe, warum man eigentlich die Lämpchen für die Frontbeleuchtung nicht wechseln kann, ohne den halben Motor auszubauen, obwohl es im Handbuch ganz anders steht.

Meine entsprechende Email hat nach nicht einmal zwei Wochen zu einer Reaktion geführt. Nämlich zu einem echten Brief, der heute in der Post war. Darin bittet Renault mich, meinen Händler bzw. meine Renault-Werkstatt zu benennen und die Daten aus dem Fahrzeugschein anzugeben, den ich in Kopie einschicken soll. Ich befürchte also, dass meine Frage gar nicht von einem Menschen gelesen wurde, sondern nur in ein elektronisches Beschwerdemanagement eingegeben wurde, dass jetzt erstmal die Schleife “Daten vervollständigen” durchläuft.

Meine Antwort an dialog.deutschland@renault.de lautet wie folgt:

Sehr geehrte Frau R., haben Sie vielen Dank für Ihre Reaktion auf meine Email-Anfrage vom 24. Januar. Sehen Sie es mir bitte nach dass ich nicht nachvollziehen kann, wofür Sie für meine Anfrage einen Händlernamen und eine Kopie meines Kfz-Scheins benötigen. Ich habe angefragt, warum in der Anleitung zum Renault Megane Grandtour der Austausch der Lampen für die Frontbeleuchtung in einer Weise beschrieben wird, die sich mit einem Auto, dass einen Motor enthält (wie wohl die meisten, die sie verkaufen) gar nicht durchführen lässt. Ich bezweifle, dass dies ein für mein Fahrzeug spezifisches Problem ist, zu dessen Erklärung Sie den Kfz-Schein benötigen könnten. Ebenso bezweifle ich, dass sich dieses Problem nur bei Fahrzeugen findet, die bei meinem Händler gekauft wurden. Deshalb würde ich aus Gründen der Datensparsamkeit gerne darauf verzichten, Ihnen die gewünschten Angaben zu machen, und trotzdem eine Antwort bekommen. Sollten Sie allerdings konkrete Gründe haben, warum diese Angaben nicht einfach grundsätzlich abgefragt werden, sondern für die Beantwortung meiner Anfrage unerlässlich sind, werde ich meine Haltung selbstverständlich noch einmal überdenken. Ich würde mich sehr freuen, wenn Sie meine Anfrage nun beantworten würden bzw. diese zur Beantwortung an die entsprechende Stelle weiterleiten würden.