Meine Twitter-Woche

Meine Twitter-Woche

  • Twitter macht schlank, manchmal. NYTimes: Tall Tales, Truth and My Twitter Diet http://nyti.ms/cIbBoE #
  • Vielleicht macht Technik doch doof ;-) NYTimes: Technology Leads More Park Visitors Into Trouble http://nyti.ms/aJais4 #
  • @frischkopp heißt es eigentlich googlen oder googeln? ;-) in reply to frischkopp #
  • Klingt wie aus "Prison Break" RT @BMOnline Vergewaltigungsverdacht: Polizei sucht Wikileaks-Mitgründer Julian Assange http://bit.ly/9khgvO #
  • Ich empfehle @frischkopp, der in den letzten Tagen echt keinen leichten Job hatte und nie "die spinnen doch alle" twitterte #ff #streetview #
  • Eine Glosse über die #Streetview Debatte zu schreiben ist schwer. Das ist doch an sich schon so überdreht, dass es keiner glauben würde. #
  • Erkältet #doof #
  • Politiker, die in Pressemitteilungen immer die Pressekonferenzen anderer vom Vortag kommentieren, sind irgendwie… zu spät dran. #
  • RT @presseschauer kann ich eigentlich mietminderung verlangen, wenn der vormieter die wohnung verpixelt hinterläßt? #streetview #
  • @GregorBeyer Die FDP zerstritten? Herr Lanfermann sieht das ja deutlich anders ;-) #MAZ in reply to GregorBeyer #
  • @kernelpanic müsste es dann nicht mon#tag diens#tag etc heißen? in reply to kernelpanic #

Die Street View Hysterie

Leider mit einem Tag Verspätung der Hinweis auf meinem Kommentar in der “Märkischen Allgemeinen” zum Dauerbrennerthema Google Street View, das ja sogar ein ganzes Bundeskabinett beschäftigt.

An jeder Ecke eine Gefahr

Die Kritik an Google Street View nimmt geradezu hysterische Züge an. Den Dienst, bei dem die Straßen aller deutschen Städte abfotografiert werden, gibt es längst in anderen Ländern. Ohne dass es dort vermehrt zu Einbrüchen oder Stalker-Attacken gekommen wäre, wie uns Politiker glauben machen wollen. Fakten wie etwa, dass Google keine Live-Bilder liefert, sondern Monate alte Fotos, auf denen Gesichter unkenntlich sind, dringen oft gar nicht mehr durch das Gequassel. Typisch deutsch, an jeder Ecke eine Gefahr. Dabei könnte man neben dem privaten Nutzen als besserem Stadtplan auch wirtschaftliche Chancen sehen. Etwa dass Tourismus-Werber die von Google geschenkten Bilder zur weltweiten Vermarktung ihrer Region einsetzen dürfen. Der parteipolitisch motivierte Kampf um das Recht an der eigenen Hausfassade wirkt zudem unglaubwürdig, wenn zugleich US-Behörden unkontrolliert europäische Flugpassagierdaten und Kontobewegungen sammeln, die Regierung mit Elena eine Mega-Beschäftigtendatenbank anlegen wollte oder Datenschützer angesichts des Wildwuchses an privater Videoüberwachung resignieren. Darüber zu diskutieren wäre aber unbequemer, als mit dem Finger auf Google zu zeigen und „haltet den Daten-Dieb“ zu rufen.

Meine Twitter-Woche

  • Gespannt was passiert, wenn die Politiker mitbekommen, dass es so was wie #Google #Earth gibt, das längst hinter Zäune schaut #streetview #
  • Wo kann ich eigentlich meine Adresse auf dem Falk-Plan Pixeln lassen? #google #streetview #
  • RT @DonDahlmann Und dafür das Google ausschließlich Autos von Opel für StreetView einsetzt, ist man in Deutschland ganz schön undankbar #
  • RT @sixtus: Warnungsaufkleber für Zeitungsartikel (PDF) http://bit.ly/cNlUGN /via @boingboing #
  • @maz_aktuell Ist doch gut so, so passen alle in einem Tweet. Parteigrenzenüberschreitend, sozusagen. in reply to maz_aktuell #
  • Ich empfehle die twitternden Landtagsabgeordneten @peer_juergens, @Torsten_Krause, @mjungclaus, @AxelHenschke und @GoetzHP #ff #brandenburg #
  • Ist es nicht ein Eingriff in meine Persönlichkeitsrecht, wenn der Nachbar einfach unser ganzes Haus bei #Google #Streetview sperren lässt? #
  • RT @maz_aktuell Muss man bei #Facebook #Twitter & Co sein? Gute Frage. – Und zwei Antworten. http://bit.ly/9lossW #
  • Rätsel des #Journalisten Alltags: Warum machen Politiker Pressekonferenzen, wenn sie gar keine Neuigkeiten zu erzählen haben? #
  • RT @tknuewer Wieder ein Grund, warum wir Zeitungen brauchen. http://twitpic.com/2dmh7j #
  • RT @Herusche:Bei Google #Streetview unsichtbar gemachten Häuser werden bei Dieben und anderen Interessierten auf besonderes Interesse stoßen #
  • Gleich mal ausfüllen :-) RT @saschalobo: Endlich ist er da – der Google Street View Widerspruch-Widerspruch: http://1.ly/Street_View #
  • Die #Telekom verspricht 2Mbit-Internet-Anbindung des ländlichen Raums in #Brandenburg via LTE-Funktechnologie: http://ow.ly/2noSh #MAZ #
  • @frischkopp Endlich Streetview, Danke Google :-) Fällt unter "Berlin" vielleicht auch Potsdam oder kommt das später? :-) ))) #
  • Oh, die #Fritz Fon #Android App läuft ja doch mit meiner Fritzbox. Unbedingt heute Abend mal testen. #
  • Oh ja, bitte. Danke. RT @HolgerSchmidt: Google Street View startet bald in 20 deutschen Großstädten. http://bit.ly/aENfCf #
  • @31337er Sind 2Mbit/s nicht das unterste DSL-Level, was man kaufen kann? Laut Telekom soll der LTE-Standard, den sie einrichten, das bieten. in reply to 31337er #
  • So, dann kann ich mich jetzt auch vom Handy via SSH auf meinen PC einloggen. #digitalesleben #
  • Hmmm, liebe Experten, ist 2 Mbit/s eigentlich schnell? #
  • @teezeh Wann? Wo? :-) in reply to teezeh #
  • Überall #Cargolifter Meldungen, nachdem die FTD etwas dazu geschrieben hat. Nun ja. Der #MAZ Artikel vom 20. Juli dazu: http://ow.ly/2n2XC #
  • Mag meinen #Nexus One, aber manchmal mag mein #Touchscreen mich nicht. Scheint bekanntes Problem zu sein. #montagsfrust #
  • Die flächendeckende Lotto-Werbung in Potsdam passt ja hervorragend zum Artikel meiner Kollegin: http://ow.ly/2mSyS http://twitpic.com/2d3lk1 #
  • Statt Zeitung: Mann knipst sich Nägel in der U-Bahn. #Berlin #
  • Der inoffizielle CCS Tweet #Brandenburg RT @sixtus Um es nochmal laut zu sagen: Alle Technologien sind Übergangstechnologien. #
  • RT @Herusche Die Realität ist so unbeliebt weil sie ohne Hintergrundmusik daher kommt #
  • Baustelle Bornholmer Brücke führt zu extrem Kreisfahring in unserer beschaulichen Seitenstraße. Es gibt hier aber keinen Ausweg. #Berlin #

Hat Facebook Ärztemangel?

Gestern wollte die Brandenburger Gesundheitsministerin Anita Tack (Linke) “neue Chancen” für die medizinische Versorgung auf dem Land vorstellen. Aber irgendwie war das eher kalter Kaffee. Ein bisschen wenig von einer neuen Ministerin, habe ich dazu in der “Märkischen Allgemeinen” kommentiert.

Und dann habe ich mich in der heutigen Ausgabe noch mit meinem Kollegen Ralf Schuler über den Nutzen von Facebook & Co. duelliert. Dazu gibt es ein kurzes Pro & Contra, wobei sicher noch mehr zu sagen wäre.

Als Nachtrag noch: In der Mittwoch-Ausgabe der MAZ hatte ich noch einen kurzen Text zum Google-Verizon-Deal über ein mögliches “zweites Bezahl-Internet” geschrieben. Immer schwierig (und ein bisschen unbefriedigend) in der Print-Ausgabe, wo man ja für Leser schreibt, die womöglich schon nicht so genau wissen, was das Internet ist, so etwas komplexes wie Netzneutralität darzustellen.

Manchen Ärzten geht es zu gut

Im Interview erzählt mir in der heutigen Ausgabe der “Märkischen Allgemeinen” der Vorstandsvorsitzende der AOK Berlin-Brandenburg, Frank Michalak, warum er glaubt, dass die Arzthonorare im Osten jetzt angemessen sind und warum er glaubt, dass manche Ärzte gar nicht mehr mehr verdienen wollen.

Außerdem geht es um den Zusatzbeitrag 2011, die Beitragssatzerhöhung und warum der Sitz einer möglichen AOK Berlin-Brandenburg-Mecklenburg-Vorpommern weiterhin in Potsdam sein wird.

Meine Twitter-Woche

Datenkriechspur und Superreiche

In der heutigen Ausgabe der “Märkischen Allgemeinen” habe ich mich mit zwei ziemlich verschiedenen Themen befasst.

Einmal habe ich ein Kurzinterview mit dem Vize-Chef des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB) Berlin-Brandenburg zu der Milliarden-Spende der Superreichen in den USA. Christian Hoßbach findet, dass noch so edle und mildtätige Gaben keine Steuern ersetzen, weil die Verwendung dieses Geldes demokratischer Kontrolle unterliegt.

Und dann habe ich eine Analyse zu den Gerüchten über Googles Deal mit Verizon geschrieben, bei dem es darum geht, bestimmte Inhalte schneller durchs Internet zu transportieren als andere. Unter dem Stichwort “Netzneutralität” wird das schon länger debattiert – aber es ist ganz schön schwer dazu etwas auf 100 Zeilen zu schreiben, was auch jemand verstehen kann, der das Internet nur vom Hören und Sagen kennt. Ob es mir gelungen ist, mag ich nicht zu sagen.

Brandenburger Politik 1.5

Die MAZ hat in einer Umfrage versucht herauszufinden, wie die Brandenburger Landtagsabgeordneten das Internet nutzen und vor allem was sie vom Web2.0 halten. Also: Wer ist auf Facebook? Wer nutzt Twitter? Sind Leute auf Xing oder Mein-VZ? Und vor allem: Warum?

Das Ergebnis hat mich etwas ernüchtert. Nicht nur, dass innerhalb von drei Wochen trotz Erinnerung nur knapp die Hälfte der Abgeordneten überhaupt auf eine solche Presseanfrage reagieren bzw. reagieren lassen zeigt zumindest, dass die elektronische Kommunikation nicht ganz weit oben angesiedelt ist.

Die Antworten der rund der Hälfte der Parlamentarierer zeigen dann, dass das Internet überwiegend als Informationsplattform mit einer eigenen Homepage genutzt wird. Information statt Kommunikation habe ich das in einer kleinen ersten Auswertung genannt.

Überwiegend heißt es doch, dieses ganze Facebook, Twitter&Co. kosten zu viel Zeit und bringen zu wenig. Erinnert mich irgendwie an dieses “Faxgerät? Wozu Faxgerät?” und “Kein Mensch braucht ein Mobiltelefon!” Ich finde das auch deshalb ein bisschen komisch, weil doch Kommunikation eigentlich die Kernaufgabe von Abgeordneten sein sollte – und für einen nicht unerheblichen Teil der Bevölkerung Kommunikation rein außerhalb des Internets gar nicht mehr vorstellbar ist.

Wer schauen will, was die wenigen, der neuen Technik aufgeschlossenen Abgeordneten so zwitschern, der kann ja mal bei meiner Twitterliste “Landtagsgetwitter” vorbeischauen.

Und wer lieber auf Facebook stöbert, der kann sich hier durchklicken:

Alter, Elisabeth (SPD)
Baaske, Günter (SPD)
Kircheis, Kerstin (SPD)
Speer, Rainer (SPD)

Domres, Thomas (Linke)
Görke, Christian (Linke)
Henschke, Axel (Linke)
Jürgens, Peer (Linke)
Krause, Torsten (Linke)
Mächtig, Margitta (Linke)

Burkardt, Ludwig (CDU)
Eichelbaum, Danny (CDU)

Beyer, Gregor (FDP)
Büttner, Andreas (FDP)

Jungclaus, Michael (Grüne)
Niels, Sabine (Grüne)

Und unbedingt den Text von meiner Kollegin Marion Kaufmann dazu lesen.