Meine Twitter-Woche

  • Ok, Trier, war schön mit Dir. Spätestens zum 25-jährigen Abitreffen dann wieder. Jetzt auf Richtung Hamburg. #
  • Ich geh dann jetzt mal in die Schule. #
  • @kscheib Die Sicherungen kann man selbst mit nem Kuli wieder reindrücken. #Bahn #Steckdose #
  • @yeahyeahyens Yep, danke. Nur der Koffer is doof ;-) #
  • Jawoll RT @FAZ_Feuilleton Aus dem Maschinenraum (19): Die vollständige Gängelung rückt nahe (von Constanze Kurz) http://www.faz.net/-01JBFI #
  • @yeahyeahyens Doch, ganz quer durch die Eifel. Apropos, gibts in Trier sowas wie Kurzstrecke oder kostet Bus Hbf -> Porta voll? #
  • Jetzt wird an jedem Baum gehalten. Sitze im Zug von Köln ins schöne Trier. #
  • Hat jemand einen Tipp für ein Netbook, dass auch unter #Ubuntu eine ordentliche Akkulaufzeit hat? #
  • Definitiv, die #Bahn braucht mehr Steckdosen. #
  • Auf dem Weg zum 20-jährigen Abitreffen nach #Trier #
  • @danielfinger Hmmm, tja, dann weiß ich es auch nicht, ich find die Apps volk ok ;-) #Android #
  • @danielfinger Pro #Android : Ich kann leicht selbst Apps programmieren und welche aus verschiedenen Quellen installieren = keine Zensur #
  • @danielfinger Calendar Pro und Purecalendar, Facebook App is doch ok, Twidroyd, Seesmic oder Tweetdeck für Twitter #Android #
  • Die letzten drei… RT @nichtstefanraab Das hätte ich der Regierung nicht zugetraut. http://twitpic.com/31ctna #
  • Wer Kunde bei der Deutschen Bank ist und auf eine Überweisung wartet, sollte vielleicht mal seine Kontonummer prüfen: http://goo.gl/IWQG… #
  • @KlausStark Und der Text ist von 2006. #spon #
  • RT @homofaber Lieber @tknuewer, könnten wir mit dem Wort Medien vielleicht ein wenig vorsichtiger umgehen? Es nervt. #berater #
  • RT @tknuewer Liebe Medien, könnten wir mit dem Wort Chaos vielleicht ein wenig vorsichtiger umgehen? Es nervt. #db #bahn #
  • Vielleicht liest ja der eine oder andere Verlagsmanager die @wiwo Geschichte über die iPhone Konkurrenz. Und lässt Apps für Android bauen. #

Filmtipp

Der erste Teil von “Wallstreet”, dessen Nachfolger ja jetzt mit eher mauen Kritiken im Kino läuft, ist unbedingt (wieder)sehenswert. Wenn man manche Dialoge mit dem Wissen von heute, nach der Finanzkrise, hört, dann sind die geradezu prophetisch.

Und man kann gar nicht zu oft sagen, dass alles Geld, das einer gewinnt, ein anderer verlieren muss – es entsteht kein neues Geld. Wer diese Lehre aus dem Film mitnimmt, der hat schon eine Menge gelernt. Vielleicht sollte man den Film in den Schulen zeigen, nein, eigentlich sollte man das unbedingt tun.

Immer Ärger mit dem Geld

Es ist schon irgendwie ungerecht. Da schränken die Brandenburger sich im bundesweiten Vergleich am stärksten ein und reduzieren ihren Konsum, aber auf dem Sparkonto sind sie verglichen etwa mit Hessen oder Hamburgern immer noch arm wie Kirchenmäuse. Das sagen zumindest Studien anlässlich des etwas in die Jahre gekommenen “Weltspartages” am kommenden Freitag.

Und wer als Kunde der Deutschen Bank gerade mal auf Geld wartet, das nicht auf dem Konto ankommt, obwohl der andere es überwiesen hat, der sollte mal die Bankverbindung prüfen. Denn seit 1. Oktober ist das Geldhaus etwas pingeliger, was die Korrektheit der Angaben angeht – sonst geht das Geld einfach ruckzuck wieder zurück zum Absender.

Meine Twitter-Woche

  • @RomanusOtte Warte gespannt auf die Android App. Die NYT hat zumindest einen Anfang gemacht, aber ich hätte gerne Zeitungslayout :-) #
  • @RomanusOtte Und welche Zeitung würde ihre gedruckte Ausgabe nur in Briefkästen einer bestimmten Marke stecken, die sündteuer sind? #
  • @RomanusOtte Vielleicht kommen die Käufer aber auch erst, wenn es was Kaufenswertes gibt? #
  • Der ist eingebaut, funktioniert prächtig. Einfach mal ein Android Handy in die Hand nehmen RT @RomanusOtte Wo bleibt der Android-Marktplatz? #
  • Sieht so Kunst in Zukunft aus? http://ow.ly/2XKI1 #
  • Was passiert, wenn ein Sonnensturm auf Deutschland trifft? Dann ist der Strom weg. Vielleicht schon 2012 – http://goo.gl/MP8n #MAZ #
  • Freu mich auf Studien der #Soziologen welche Deutsche ihre Häuser verpixelt haben. Da sind viele Masterarbeiten drin. #Streetview #Google #
  • Die gesprochene Gegendarstellung der B.Z. ist ja großartig: http://ow.ly/2X2zI – via: http://ow.ly/2X2B2 #
  • Nach der Besprechung http://ow.ly/2X2ts von "Wall Street II" beschlossen, dringend nochmal das 80er-Jahre-Original anzuschauen. #MAZ #
  • @hbortels Ich hätte da bei aller Zustimmung ein paar Einwände zu den Thesen: http://www.streim.de/2010/10/2…..-abgesang/ #
  • @hbortels Ich hätte da bei aller Zustimmung ein paar Einwände zu den Thesen: http://www.streim.de/2010/10/2…..-abgesang/ #
  • Ich hätte da vorsichtigen Widerspruch zu den "10 Thesen zur Zukunft der Zeitung" (http://goo.gl/L8W7) formuliert: http://goo.gl/I7GB #
  • :-) RT @segphault Mac App Store revolutionizes the way that applications are installed. By doing it the same way that Linux has for years #
  • RT @Nico Wo kann man gegen die 244.237 Einsprüche gegen Google Streetview Einspruch einlegen? #
  • RT @frischkopp tolles Datum: 20.10.2010 – guten Morgen Zusammen und einen schönen Tag :-) #

Ein zu früher Abgesang

Christian Jakubetz hat sich Gedanken über die Zukunft der (gedruckten) Tageszeitungen gemacht und diese in “10 Thesen” gepackt. Wieder mal Thesen, könnte man sagen. Wieder mal eine Zukunftsvision in den düstersten Farben.

Was mir allerdings gefallen hat: Jakubetz hat sich nicht, wie so oft, an den Prominenten der Branche, den überregionalen Blättern, abgearbeitet, sondern er legt den Fokus auf die regionalen Zeitungen. Und er legt den Finger in die Wunde, etwa wenn er über Personalabbau spricht, der immer mit Qualitätseinbußen einhergeht, oder über Führungspersonal, das Internet immer noch dafür hält, dass man bei Google eine Webseite findet.

An manchen Stellen irrt er meines Erachtens abe auch – womöglich, damit die Generalthese vom Ende der Zeitung(en/sverlage) aufgeht. Zum Beispiel wenn er schreibt:

Tageszeitungen hätten in diesem Segment ein massives Kompetenzproblem. Niemand würde dem “Schwarzwälder Boten” oder der “Passauer Neuen Presse” ähnliche inhaltliche Kompetenz zugestehen wie dem “Spiegel” oder der “FAS”. Zudem liegt es ohnedies in der Natur der Sache, dass man Hintergründe, Analysen, Kommentare möglicherweis eher einmal pro Woche geballt lesen will als jeden Tag.

Widerspruch, euer Ehren. Wer dem “Spiegel” oder der geschätzten “FAS” für das, was im Land Brandenburg vor sich geht, mehr Kompetenz zutraut als der “Märkischen Allgemeinen”, mit dem würde ich mich gerne einmal unterhalten. Vieles, was in den überregionalen Blättern Wochen später aufgegriffen wird, ist doch – freundlich formuliert – aus vorheriger regionaler und lokaler Berichterstattung destiliert worden. Und einen Kommentar oder eine Analyse über den Bürgerhaushalt in Potsdam wird der geneigte Leser im Netz vermutlich nur aus der Berichterstattung der Lokalzeitung finden, kaum bei der “NZZ” oder der “Zeit”.

Richtig ist, dass man sich auf dieser – realen! – lokalen Stärke nicht ausruhen darf. Die Konkurrenz, die früher wegen hoher Druck- und Vertriebskosten keine Chance hatte, steht womöglich vor der Tür, wie Jakubetz feststellt:

Fragt man die Macher von Regionalzeitungen nach ihren eigentlichen Stärken, wird sofort das Lokale genannt. Was auch richtig ist, aber auch hier wiederholt sich gerade Geschichte: Sie ruhen sich auf dieser Stärke und diesem vermeintlichen Monopol aus, übersehen aber, dass auch der Lokaljournalismus sich wandeln wird. Er wird hyperlokal, er geht ins Netz.

Man muss aber dazu sagen, dass dies auch nur für Regionen gelten wird, die zumindest eine bestimmte Größe / Einwohnerzahl und wirtschaftliche Stärke haben. Denn auch diese hyperlokalen Angebote werden sich über kurz oder lang refinanzieren müssen.

Ein Aspekt wird meines Erachtens in den “10 Thesen” allerdings völlig übersehen, einen großen Vorteil von (regionalen) Tageszeitungen, den es vielleicht gilt, stärker herauszustreichen. Natürlich kann ich heute im Netz dort die beste politische Analyse zu den USA finden, hier die detaillierteste Sportberichterstattung über meinen Lieblingsverein, ein paar Klicks weiter wieder das feinsinnigste Feuilleton durcharbeiten um dann noch schnell bei der Regionalzeitung die Heimatnachrichten zu lesen. Das alles kostet aber Zeit und erfordert Recherche (wo finde ich was eigentlich?) – und genau das ist etwas, wofür Leute schon immer ihre Zeitung bezahlt haben. Nämlich dass sie aus dem viel zu umfassenden Weltgeschehen eine Vorauswahl für mich trifft.

Es mag sein, dass heute angesichts der Altersstrukturen in Redaktionen, die Jakubetz kritisiert, diese Auswahl nicht mehr dem entspricht, was (potenzielle) Leser sich wünschen. Möglich. Aber daran, dass ich gerne jemanden bezahle, der mir diese Auswahl abnimmt, ändert das nichts.

Und die Zeitungslektüre sorgt dafür, dass ich erst auf Themen stoße. Ein Korrespondentenbericht über zwei Protagonisten der “Tea Party” in den USA neben der Geschichte, dass immer mehr Jugendliche in Brandenburg zu Hause keine warme Mahlzeit bekommen als Beispiel aus der heutigen “Märkischen Allgemeinen”. Abgesehen davon, dass der zweite Text eine exklusive Geschichte ist, die ohne die Zeitung nirgendwo stünde, wäre zumindest ich nicht darauf gekommen, mir genau das heute anderswo zusammenzulesen.

Mir ist die 10. Fazit-These deshalb zu negativ:

Es gibt kein schlagendes Argument mehr für die Tageszeitung alter Prägung. Man kann sie lesen, muss man aber nicht. Sie ist zu langsam, um aktuell zu sein. Sie ist zu sehr im Platz limitiert, um umfangreich zu sein. Sie ist zu sehr generalistisch, zu wirklich in allen Bereichen kompetent zu sein. Sie wird in angestammten Märkten an vielen Rändern bedrängt, hat aber nicht die Option, selbst andere in ihren Märkten anzugreifen. Sie hat häufig über viele Jahre nur reagiert, statt zu agieren. Überleben werden die, die von ihren Lesern aus Überzeugung und Begeisterung gekauft werden. Das ist eine Minderzahl. Verabschieden werden wir uns von denen müssen, die Journalismus nur verwalten – statt ihn zu machen.

Die Zeitung als Dienstleister der Nachrichtensammlung, Gewichtung, Verarbeitung und Aufbereitung hat aus meiner Sicht gerade im Lokalen/Regionalen eine Zukunft. Allerdings ist richtig, dass man nicht einfach so weitermachen kann wie bisher – und gleichzeitig die bisherigen Leser, die womöglich jenseits der 60 nicht stundenlang im Internet surfen, nicht alleine lassen darf. Sicher ist dabei, dass die Zukunft digital ist und im Netz liegt. Und dass zu wenig Führungspersonal und Redaktionsverantwortliche selbst dort Erfahrungen sammeln, sondern eher beim Thema “alle Medienkanäle bedienen” im Jahr 2010 noch von “SMS-Nachrichten” sprechen.

Ein Politik- oder Wirtschaftsredakteur der erklärt, er schaue grundsätzlich kein Fernsehen und höre Radio nur dann, wenn es sich nicht verhindern lässt, würde wohl kopfschütteln ernten. Wer erklärt, noch nie auf Facebook gewesen zu sein, Twitter ohne eigene Anschauung zu irrelevantem Geplapper erklärt und glaubt, dass auf Youtube ja eh nur pubertierende ihre Alkoholexzesse dokumentieren, der darf sich auf wohlwollendes Kopfnicken einstellen. Und wenn man dann noch zwei kluge Sätze über “Second Life” und “diese Apps von Apple” fallen lässt, die man bei der letzten Medienkonferenz von einem Keynote-Sprecher aufgeschnappt hat, der gilt vermutlich sogar als ausgewiesener Experte dieser “neuen Medien”.

Die Deppen von der Bahn

Bahnchef Rüdiger Grube hat heute mal einen ICE von Deutschland nach London geschickt, um den Briten zu zeigen, zu was deutsche Bahningenieure fähig sind. Bei solchen Meldungen würde ich mir wünschen, dass der oberste Bahner mal sein Unternehmen unter Normalbedingungen in Augenschein nehmen würde. Zum Beispiel als Reisender mit einem Kleinkind.

Und dann auch nicht im ICE, der – in der Regel – über ein wirklich hübsches Kleinkindabteil verfügt, das diesen Namen verdient. Da ist ein Klettergerüst integriert worden und wirklich etwas Platz, damit die Kleinen rumlaufen können. Was ja irgendwie auch dem Nervenkostüm der kinderlosen Bahnfahrer zugute kommt.

Wehe aber, man fährt mit dem IC. Dort gibt es laut Buchungssystem der Deutschen Bahn auch ein Kleinkindabteil. Auf der Fahrt von Berlin nach Bochum entpuppt sich dieses jedoch als ganz normales Sechser-Abteil, wie alle daneben auf. Auf der Rückfahrt sind zumindest zwei Sitze durch Klappsitze ersetzt worden, so dass etwas mehr Platz entsteht. Wobei das für den Bewegungsdrang eines 14 Monate alten Kindes auch nicht wirklich ausreicht.

So löblich also erstmal, dass es Kleinkindabteile gibt, so schlecht die Ausführung. Und nachgedacht haben die Deppen die Ingenieure der Bahn dann offenbar auch nicht weiter. Jeder normal denkende Mensch würde sich zum Beispiel die Frage stellen, wo denn die zwei bis drei Kleinkinder, die in so einem Abteil sitzen, ihre Kinderwägen abstellen sollen. Die Bahn hat exakt einen Abstellplatz vorgesehen. Ein zweiter Wagen sorgt dafür, dass Reisende mit größeren Koffern den Gang nicht mehr passieren können. Der dritte Wagen…?

“Da denkt keiner nach”, räumt sogar die Schaffnerin auf Nachfrage ein – und ist selbst sichtlich unglücklich mit der Situation.

Das Nicht-Nachdenken geht aber noch weiter. Jetzt könnte man ja glauben, dass zumindest das WC um die Ecke eine Wickelmöglichkeit bietet. Doch abgesehen davon, dass es auf beiden Strecken “defekt” war, laut Auskunft der Zugbegleiter gibt es keine Wickelmöglichkeit im IC. Im Bistrowagen gebe es ein Behinderten-WC, das größer sei, da könne man vielleicht auf dem Boden wickeln, so eine Idee. Dieses hygienische Himmelfahrtskommando wird aber schon dadurch ausgeschlossen, dass auf beiden Fahrten der Bistro-Wagen “aus technischen Gründen” leider entfallen muss.

Mein Vorschlag zur Güte: Grube und die verantwortlichen Bahn-Planer fahren mit dem IC von Hamburg nach Oberammergau und zurück – und gehen dann an die Umstrukturierung der Züge. Aufklappbare Wickelbretter sollten sich ja mit deutscher ICE-Baumeisterkunst in eine Toilette anbringen lassen und neben dem Kleinkindanbteil wird sich doch die ohnehin immer defekte Toilette rausschlagen lassen und so Abstellfläche für Kinderwagen schaffen.

Meine Twitter-Woche

  • Liebe #Bahn danke für das Kleinkindabteil. Aber vielleicht hätten eure Planer noch einen Wickeltisch ins WC basteln sollen. #IC #fail #
  • RT @RAStadler Was wäre wohl los, wenn #Easycash ein Tochterunternehmen von #Google wäre? #
  • RT @homofaber Hotstock der Woche RT @MichaelKroker Hammerstory von #Zapp : Aktienbetrug – Journalisten unter Verdacht http://bit.ly/diDssz #
  • @wiwo Kein anderer Firmenchef arbeitet sich so an Toiletten ab wie O'Leary von #Ryanair – höchstens noch #Wall #
  • Habe mich noch nie mit Audioslideshows als journalistische Darstellungsform beschäftigt. Wow, tolle Sachen. Oft besser als Wackelvideo. #
  • Was ich super finde: Firma schickt Pressemitteilung raus, Mail an den angegebenen Pressekontakt mit Nachfrage – Abwesenheitsnotiz. #pr #fail #
  • Bin ich froh, dass ich kein #Telekom Kunde mehr bin, die sind doch nicht knusper: http://bit.ly/bm08n6 #Tarifdschungel #
  • @KlausStark Auf die Currywurst freu ich mich auch schon wieder – ab 25. Oktober #

Lernt Programmieren!

Ich habe das Buch noch nicht gelesen, aber der Aufruf “Lernt Programmieren – oder ihr werdet programmiert” erscheint mir plausibel. Wir hätten ja schließlich auch Sprechen gerlernt, nicht nur Verstehen. Und Schreiben, nicht nur Lesen.

Ich fühle mich eigentlich auch ganz wohl damit, dass es mir noch gelingt, für mein Handy selbst eine App zu schreiben oder ein kleines Tool für den PC, wenn es gerade nichts Fertiges gibt, das meinen Bedürfnissen genügt.

Früher war Informatik in der Schule das Lernen von Programmiersprachen (bei uns: Pascal). Wie ist das eigentlich heute?

Meine Twitter-Woche

  • RT @Israel_Germany: 167 Raketen auf #Israel in diesem Jahr von #Gaza abgefeuert http://ow.ly/2PQ0y #Hamas #IDF #
  • Da wurde der Schlichter ja wohl ganz schnell aufs Abstellgleis gestellt. Nach der Nummer muss Geißler ja eigentlich den Job aufgeben. #S21 #
  • @pomeranian99 I blog less, but not shorter. in reply to pomeranian99 #
  • Wusste ich ja schon immer, dass Stau nicht nur nervig, sondern auch teuer ist: http://ow.ly/2PVw8 Volontär hat's mal aufgeschrieben. #MAZ #
  • Ohje, es ist alles aus: "Islam gehört zu Deutschland? Dieser Satz (…) leitet den Untergang des Abendlandes ein." http://ow.ly/2PVmU #MAZ #
  • @radioeins Interessante "Geschichte in Augenblicken". Die Mannschaft hatte aber sicher nicht "Hammer und Sichel" auf der Brust in reply to radioeins #
  • Es könnte in deutschen Wartezimmern bald noch langweiliger werden. Also es sei denn man mag die "Ärztezeitung":http://bit.ly/cUCLqZ #Boykott #
  • Neuer Blogartikel: Nie mehr 2. Liga – http://ow.ly/2Pdry #
  • Gilt auch für die Linux-Version RT @teezeh [Blogpost]: Eine Lanze für Chrome http://j.mp/bexdHV #
  • Weiß wer, welche deutschen Zeitungen und Magazine beim Readers Hub vom Samsung Galaxy Tab dabei sind? #Android #
  • Und das in einem Land, dass das Fotografieren von Hausfassaden für bedenklich hält: Polizei vermisst Akw-Gegner – http://ow.ly/2ORks #castor #
  • RT @sixtus Meinungsfreiheit garantiert im Übrigen nicht, unkritisiert zu bleiben. Im Gegenteil: Kritik ist Teil der Meinungsfreiheit. #
  • RT @makketing Was ich gerne lesen würde: Günther Wallraff – Ich war Thilo Sarrazin :) #

Nie mehr 2. Liga

Diese Woche ist Männerwoche bei uns. Das heißt, ich bin mit Sohn ganz alleine. Und da dachte ich mir am Montag, hey, da könnte ich doch mal das Abendspiel der 2. Bundesliga Hertha gegen Aachen anschauen.

Daraus wurde dann nichts. Der Bildschirm war schwarz. Weil ich schon so lange auf den hinteren Kanälen nicht mehr rumgezappt hatte, war ich mir sicher, dass die wohl mal wieder die Kanalbelegung hin und her geschoben hatten. Aber jetzt alles neu programmieren, dazu hatte ich keine Lust. Und bin dann zum “Tod einer Schülerin” gewechselt, was angesichts des 0:0 der Herthaner sicher nicht die allerschlechteste Wahl war.

Heute muss ich – durch das von Internetapologeten gerne totgesagte Medium Print – aber lernen, dass es wohl nie mehr was wird mit der 2. Liga. Und mir. Denn “Sport1″, das frühere DSF, hat zum Oktober die Übertragung per DVB-T einfach eingestellt.

Ich verstehe immer nicht so ganz, wie man durch Abschalten als Fernsehsender besser verdienen kann als mit Senden. Also, ich meine, wenn sie zu wenig Zuschauer hatten und die Werbeeinnahmen nicht so richtig fließen, dann hätte man doch vielleicht um mehr Zuschauer werben können. Zum Beispiel in dem man den Berlinern klar macht, dass sie jetzt viel öfter die, nein: ihre, Hertha bei DSF Sport1 sehen können. Aber irgendwie ist das eine altmodische Idee, glaube ich, auf die Kundschaft zuzugehen.

Die Idee von Sport1 wird bei mir allerdings nicht aufgehen: Ich werde kein Telekom-Internet-TV-Paket kaufen und auch keinen Kabelanschluss. Stattdessen schaue ich halt weniger Fernsehen und mehr Internet. Und nie mehr 2. Liga.