- Wenn Rehhagel im Sommer mit Hertha abgestiegen ist, könnte er im Bundespräsidialamt einen 5-Jahres-Vertrag unterschreiben. #soeinfachistdas #
- @peteraltmaier Wer nicht meiner Meinung ist, mit dem Suche ich keinen Konsens? Merkwürdiges Verständnis. #linke #bp #
- Ich finde dieses #Eil xyz sagt ab, #Eil xyz noch im Rennen unwürdig. Ist doch kein Fußball-Liveticker. #Bundespr sident #
- 200.000 Euro pro Jahr sind zu viel für einen Ex-Bundespräsidenten. Sagt(e) Herr #Wulff : http://t.co/Qp0Uli9f #fb #
- Wenn Frau Käßmann Bundespräsidentin würde, würden wir bestimmt irgendwann mal erfahren, wer mit ihr damals im Auto saß. #Rubikon #
- In unserem Bildarchiv steht ein blaues Diskettensymbol für "lokal speichern". Ob Volos heute schon mal eine Diskette in der Hand hatten? #fb #
- RT @evangelisch_de: Christian #Wulff Ein unverschämter Rücktritt – http://t.co/ltZtdsM8 #
- RT @sgmaus: Wir verschleißen aber viele BuPräs in letzter Zeit. Das ist ja fast so wie bei den Lehrern für Verteidigung gegen die dunklen… #
- @lanu http://t.co/N2lcBe5i #
- RT @doktordab: Die wohl beste Bildunterschrift zum Tagesthema. http://t.co/0aBtdbqH” #
- Die Bewerbungsrede ist ja jetzt wieder aktuell: http://t.co/Oc6XYU6Q #wulff #schramm #
- @dorfpunk Bewerbungsunterlagen bitte an die Bundesversammlung schicken. PDF, nicht mehr als 5MB. #
- RT @doriseichmeier: RT @klauseck: Horst #Seehofer just ousted Christian #Wulff as the mayor of Schloss Bellevue @praetorius #
- RT @valandir: RT @HerrSteller: +++ EIL +++ Kölner Rosenmontagszug sind vor wenigen Minuten 2/3 der geplanten Wagen weggebrochen ++ #Wulff ++ #
- Lammert? von der Leyen? Warum muss es denn immer ein Profi-Parteipolitiker werden? Nichts dazugelernt? #Wulff #fb #
- Gibt es für #Linux / #Ubuntu eigentlich auch so eine Lego-Programmiersprache wie #VisualBasic ? #vb #
- Klasse, Hannoveraner 96. Schönes Spiel. Muss ja schon beruflich für H96 sein.
Gruß an die Kollegen der @HAZ # - @killmeiamfemale nö. #
- @kscheib Weil es, wenn das alle machen, bestimmt bald Abmahnungen wegen falscher Hashtags gibt. Und wer soll das bezahlen, hmmmm? #volonline #
- @kscheib Weil es noch keinen gültigen Honorarvertrag des DJV für Zeichengeld bei Twitter gibt. #volonline #
- Und danke nochmal für die XML-Schulung. Hat sich wirklich gelohnt. #fb #
- Ok, ich kann dann jetzt auch #VisualBasic Muss ja nen Vorteil geben, dass wir noch kein neues Redaktionssystem haben. #fb #
- TomTom baut ja tolle Navis – aber die Software auf dem Pc bleibt eine Zumutung. #
- #Quora empfiehlt mir die Diskussion: What are telltale signs that you're working at a "sinking ship" company? #fb #
- Hätte ich auch nicht gedacht, dass ich noch mal #VisualBasic lernen würde. #fb #
- Ich hoffe… RT @lanu: die #houston als aufmacher in den abendnachrichten ist schon lächerlich. aber wartet mal die zeitungen von morgen ab. #
Author Archives: Andreas Streim
Meine Twitter-Woche
- Wenn Rehhagel im Sommer mit Hertha abgestiegen ist, könnte er im Bundespräsidialamt einen 5-Jahres-Vertrag unterschreiben. #soeinfachistdas #
- @peteraltmaier Wer nicht meiner Meinung ist, mit dem Suche ich keinen Konsens? Merkwürdiges Verständnis. #linke #bp #
- Ich finde dieses #Eil xyz sagt ab, #Eil xyz noch im Rennen unwürdig. Ist doch kein Fußball-Liveticker. #Bundespr sident #
- 200.000 Euro pro Jahr sind zu viel für einen Ex-Bundespräsidenten. Sagt(e) Herr #Wulff : http://t.co/Qp0Uli9f #fb #
- Wenn Frau Käßmann Bundespräsidentin würde, würden wir bestimmt irgendwann mal erfahren, wer mit ihr damals im Auto saß. #Rubikon #
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- @lanu http://t.co/N2lcBe5i #
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- Die Bewerbungsrede ist ja jetzt wieder aktuell: http://t.co/Oc6XYU6Q #wulff #schramm #
- @dorfpunk Bewerbungsunterlagen bitte an die Bundesversammlung schicken. PDF, nicht mehr als 5MB. #
- RT @doriseichmeier: RT @klauseck: Horst #Seehofer just ousted Christian #Wulff as the mayor of Schloss Bellevue @praetorius #
- RT @valandir: RT @HerrSteller: +++ EIL +++ Kölner Rosenmontagszug sind vor wenigen Minuten 2/3 der geplanten Wagen weggebrochen ++ #Wulff ++ #
- Lammert? von der Leyen? Warum muss es denn immer ein Profi-Parteipolitiker werden? Nichts dazugelernt? #Wulff #fb #
- Gibt es für #Linux / #Ubuntu eigentlich auch so eine Lego-Programmiersprache wie #VisualBasic ? #vb #
- Klasse, Hannoveraner 96. Schönes Spiel. Muss ja schon beruflich für H96 sein.
Gruß an die Kollegen der @HAZ # - @killmeiamfemale nö. #
- @kscheib Weil es, wenn das alle machen, bestimmt bald Abmahnungen wegen falscher Hashtags gibt. Und wer soll das bezahlen, hmmmm? #volonline #
- @kscheib Weil es noch keinen gültigen Honorarvertrag des DJV für Zeichengeld bei Twitter gibt. #volonline #
- Und danke nochmal für die XML-Schulung. Hat sich wirklich gelohnt. #fb #
- Ok, ich kann dann jetzt auch #VisualBasic Muss ja nen Vorteil geben, dass wir noch kein neues Redaktionssystem haben. #fb #
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- #Quora empfiehlt mir die Diskussion: What are telltale signs that you're working at a "sinking ship" company? #fb #
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Meine Twitter-Woche
- +1 RT @hschmidt: Spruch des Tages #acta http://t.co/wV2ocJZz #fb #
- Abend damit verbracht, eine schöne, alleinstehende Ferienunterkunft, idealerweise mit Pool, in Teneriffas Norden zu finden. #vergebens #fb #
- So, ich hab dann mal mein Profil auf #Xing (ja, gibt's noch
) http://t.co/yZS6e46S und #LinkedIn http://t.co/mU9zbuXj aufgehübscht. # - RT @NiceBastard: Sexy Israeli Photo Shoot Mocks Ultra-Orthodox Women Haters http://t.co/XjQnbSM1 #fb #
- Speicher meines HTC Desire verdoppelt – dank neuem hboot und Custom Rom. Ha! Nimm das, Apple
#fb # - Neurotische Virenscanner die einfach jede Mail für gefährlich halten und aussortieren, sind auch keine Lösung #fb #
- @netzwjournalist Wobei ich die hasserfüllten und klischeebeladenen Kommentare fast noch schlimmer finde als die ungeschickte Zeitungswerbung #
Meine Twitter-Woche
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) http://t.co/yZS6e46S und #LinkedIn http://t.co/mU9zbuXj aufgehübscht. # - RT @NiceBastard: Sexy Israeli Photo Shoot Mocks Ultra-Orthodox Women Haters http://t.co/XjQnbSM1 #fb #
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#fb # - Neurotische Virenscanner die einfach jede Mail für gefährlich halten und aussortieren, sind auch keine Lösung #fb #
- @netzwjournalist Wobei ich die hasserfüllten und klischeebeladenen Kommentare fast noch schlimmer finde als die ungeschickte Zeitungswerbung #
Ad ACTA
Intransparentes Verfahren, Geheimabsprachen, Schaden für Innovation… irgendwie kommen mir die Kritikpunkte an ACTA sehr bekannt vor. Vor 15 Jahren in den wilden AStA-Zeiten haben wir aus ähnlichen Gründen gegen das MAI-Abkommen mobilisiert, das Multilateral Agreement on Investment. Das Ding wurde beerdigt.
Und was ist nun ACTA?
Oder für diejenigen, die weniger auf bewegte Bilder stehen und mehr auf ruhende Texte: mal kurz zum Nachlesen als PDF.
Und morgen soll dagegen in Berlin demonstriert werden.
Meine Twitter-Woche
- Früher waren Verkehrsnachrichten im Radio Staus. Heute welche S-Bahnen wieder nicht fahren. #berlin #
- @NiceBastard wie ist denn die Überschrift, falls es mal online geht
# - Mehr geht jetzt nicht mehr #horrorschlagzeile RT BMOnline: Kältewelle: Ganz Europa erstarrt in einer neuen Eiszeit http://t.co/Lxkm97Ff" #
- @PhilippOstrop Suche gerade das Liveblog auf RN – und kann es nicht finden. Ist das Projekt schon wieder zuende? #
- "People are citizens while on the internet too" http://t.co/GwGA3g5E #comic #zensur #
- Morgenwiederholung
Neuer Blogeintrag: Liebe Zeitung, so wird das nichts http://t.co/OWIXbsXE #journalismus # - @giesbert und was ist da der Unterschied? HTC Sense ist ja auch eine auf Android basierende Eigenentwicklung, oder? #
- Kann es nicht glauben, dass es das Buch "Universalcode" nicht als Ebook gibt. "Journalismus im digitalen Zeitalter" nur auf Papier.#fb #
Dieses 140-Zeichen-Ding
Weil es gerade so gut zu meinem Text “Liebe Zeitung, so wird das nichts” passt, hier eine hübsche, wenn auch etwas ältere Studie zu Twitter.
34 Prozent aller deutschsprachigen Tweets verweisen nämlich auf klassische redaktionelle Inhalte. Im Mittelpunkt: Nachrichten.
Und, ja, Eilmeldungen erklären nicht die Hintergründe der Finanzkrise. Aber sie erzählen uns vielleicht, dass Bank XY gerade pleite ist. Und das ist ja auch was.
Liebe Zeitung, so wird das nichts
Die Zeitungen in Deutschland buhlen um Leser. Angesichts sinkender Auflagen sicher keine schlechte Idee. Aktuell werden aus diesem Grund Image-Anzeigen geschaltet unter dem Motto “Die Zeitungen. Eine schlauere Welt ist machbar”.
Erstmal eine gute Idee. Ich bin da sicher nicht neutral, schließlich arbeite ich für eine Tageszeitung, aber ich glaube wirklich daran, dass die tägliche Lektüre einer Tageszeitung die meisten Menschen schlauer macht bzw. machen würde. Und die – mich – leicht nervende werbige Sprache des Textes: geschenkt. Es ist eben Werbung, gemacht von einer Werbeagentur.
Schön finde ich auch, dass man sich nicht allein auf das gedruckte Wort beschränkt hat, sondern gleich im ersten Satz ePaper und iPad-Apps mit ins Boot holt. Der leichte Nervfaktor, dass zwar die meisten Verlage auch Apps für Android, mein bevorzugtes System, im Angebot haben, Werber aber offenbar nichts jenseits des Apple-Horizontes kennen, soll mal außen vor bleiben.
Richtig dämlich Wenig zielführend finde ich dann aber den Ansatz, die eigene Qualität gleich mal wieder gegen das böse, dumme, schlechte Internet abzugrenzen.
Weil die Zeitung glaubt, dass uns eine 140 Zeichen lange Twitter-Meldung nicht die Ursachen der Finanzkrise erklären kann.
Jaja, diese doofe, kurzatmige, oberflächliche Twitter. Hat von den Anzeigenmachern und -abnehmern schon mal jemand da reingeschaut? Praktisch jede Zeitungsredaktion hierzulande twittert doch selbst. Wieso eigentlich? Und wenn man mal so ein bisschen auf Twitter schaut, dann wird einem auffallen, dass da ganz, ganz oft Links getwittert werden. Wenn man da draufklickt, landet man bei großen Fotos oder langen Texten. Viel länger als 140 Zeichen.
Wie man so eine herablassende Art gegenüber dem Medium, das durch die Umbrüche in den arabischen Ländern im vergangenen Jahr wirklich im Mainstream angekommen ist, hervorbringen kann, erschließt sich mir nicht.
Vor allem ist das Argument gefährlich. Denn man könnte auch fragen, ob ein 100-Zeilen-Tageszeitungs-Artikel denn diese Anforderung, “die Ursachen der Finanzkrise” zu erklären, erfüllen kann. Ich behaupte mal: Nein. Und ein 25-Zeilen-Kommentar durchdringt das Thema in all seinen Facetten? Kaum.
Aber ein guter Artikel kann aufzeigen, wo die Finanzkrise auf die Menschen in der Region durchschlägt. Und ein kluger Kommentar kann sich ein Detail herausgreifen und einordnen. So wie ein Tweet ein O-Ton vom Ort des Geschehens sein kann oder der Link auf einen spannenden Artikel in einer US-Regionalzeitung, auf den man sonst nie, nie, nie gestoßen wäre.
Ich mag Zeitungen. Ob sie gedruckt sind oder digital erscheinen. Ich halte Journalismus für ungemein wichtig, egal welchen Verbreitungskanal er für seine Geschichten und Rechercheergebnisse wählt. Und deshalb mag ich es nicht, wenn “die Zeitungen” ihre Bedeutung dadurch erklären, dass sie sich vom dummen, bösen Internet abgrenzen. Liebe Zeitung, ich befürchte, so wird das nichts mit der Zukunft. Ich persönlich finde im Netz – und auch bei Twitter – viel mehr als nur “wer, wie, was?”, sondern eine Menge “wieso, weshalb, warum”? Und es gibt genügend gedruckte Texte, die bei “wer, wie, was?” stehenbleiben.
P.S.
Nur mal als ein Beispiel, was dieses Twitter so kann, liebe Zeitung: Ein Jahresrückblick mit ganz vielen 140-Zeichen-Meldungen.
Online first – ganz konsequent
Die “New York Times” hat festgestellt, dass es irgendwie ein Problem ist, aus ihrem (Print-)Redaktionssystem CCI Artikel ins Web zu bringen. Wie kriegt man da Links rein? Wie Metadaten?
Die Lösung klingt eigentlich ziemlich trivial: Man dreht den Weg rum, berichtet Poynter über den Ansatz der US-Zeitung.
‘Why don’t we reverse the paradigm?’ … Instead of writing in the old newspaper CMS and trying to put links in and add metadata and do all these things for the Web, let’s do all of that natively and then transfer all that content into the newspaper CMS.”
Da ohnehin immer mehr Texte zuerst fürs Web geschrieben werden, werden eben einfach alle Text in einem Online-CMS erfasst und von dort nach CCI transferiert. Und die NYT nutzt dafür WordPress (die Software, auf der auch dieses Blog läuft) und eine selbstgeschriebene Erweiterung die es mehreren Benutzern erlaubt, komfortabel am selben Text zu schreiben.
Interessanter Ansatz, der aber wohl eher in US-Zeitungen funktioniert, die gerne mal alles, was nicht mehr auf die Zeitungsseite passt, drei, neun oder 14 Seiten weiter hinten irgendwo links unten weiterlaufen lassen. In deutschen Zeitungen, in denen in der Regel knallhart auf Länge geschrieben ist – so viele Zeichen wie in den vorgegebenen Platz passt – stelle ich mir das eher schwer vor.
Trotzdem ist es vielleicht ein Signal an uns Print-Journalisten, mal ganz grundsätzlich neu zu denken.

