Category Archives: Gesurft & gefunden
Tu einfach was Du willst
…oder: 10 Minuten Fortbildung für Chefs
Was würde in einer Zeitungsredaktion passieren, wenn man das ausprobieren würde? Was würde herauskommen, wenn man die Leute machen lassen würde, sie einen Tag für eigene Projekte, eigene Ideen, Innovationen hätten? Und dabei alle Unterstützung bekämen, die sie brauchen. Redakteure, Techniker, Verlagsmitarbeiter – alle kreuz und quer?
Ein spannendes Experiment.
Fräulein Krise bloggt
Heute erst entdeckt. Ein wunderbares Blog über die Erlebnisse einer – wahrscheinlich nicht ganz – alltäglichen Lehrerin: frl. krise interveniert. Ein ganz eigener Einblick in unser Bildungswesen.
Unbedingt lesen! (Und merken, wenn man wieder wer sagt, anonyme Texte im Netz sind doch eh Müll.)
Dein Freund ist…
In einer Woche werden wir mal eine Menge alter Freund/inn/e/n aus Studienzeiten wiedertreffen. Mal sehen, ob das der Soundtrack dazu wird
Rundruf an die Demokratie
Als in Ägypten die Menschen auf die Straßen gingen, da war das ein Medienereignis. Libyen war schon komplizierter. Und mit Syrien… naja… also irgendwie, das war dann doch weit weg. Wenig touristisch erschlossen. Und irgendwie wiederholt sich das doch alles.
Und jetzt ist ohnehin das Thema vom Schirm. Wir Europäer haben gerade eigene Probleme. Und unsere Aufnahmekapazitäten sind begrenzt. Oder so.
Trotzdem hier ein kleiner Rundruf an die Demokratie, President Christian Wulff.
An alle deutschen Sicherheitspolitiker
Ist das jetzt angekommen?
Man mag sich gar nicht vorstellen, was Hierzulande mit all den selbsternannten Terror- und Sicherheitsexperten los wäre, sollte jemals ein solcher Terroranschlag in Deutschland stattfinden.
Und bei der Gelegenheit noch eine Frage: Warum war es so lange Terrorismus, wie man von Islamisten ausging? Warum wäre es wohl selbst dann noch ein Terroranschlag gewesen, wenn es ein verwirrter islamistischer Einzeltäter gewesen wäre? Aber wieso wird es zum “Amoklauf”, sobald sich der Hintergrund vom Islam zum verschwurbelten Islam-Hass, zum Neocon gewandelt hat?
Bei all dieser Dummheit, diesem Geschwafel, diesem Blödsinn, diesem Verbalmüll – da tut die Ansprache von Herrn Stoltenberg wirklich gut.
Mein Rat: Benutzt Twitter
Digital ist besser (2)
Und weil es so schön passt, dieses Video – und ich hätte dann gerne eine Bestelladresse, wo man solche digitalen Helferlein bekommt.
Das beste zweier Welten
Hat die gedruckte Zeitung noch eine Zukunft? Ist “das Internet” nicht viel schneller, viel kompletter, viel besser? Oder ist das Digitale nur die Anneinanderreihung von 140-Zeichen-Botschaften ohne Tiefgang und kann mit auf Papier verewigten Gedanken einfach nicht mithalten?
Heute Morgen habe ich mir das beste aus zwei Welten gegönnt. Auf dem Balkon. Mit Kaffee und Croissant. Zuerst zwei gedruckte Zeitungen – und danach auf dem Tablet meine Twitter-Timeline. Und, was soll ich sagen, ich möchte genau zwei Texte hier weiterempfehlen. Einen, den ich dank der gedruckten Zeitung gelesen habe. Und einen, auf den mich Twitter hingewiesen hat.
In der “Berliner Zeitung” findet sich der Kommentar “Kostümierte Antisemiten” von Christian Bommarius, der dankenswerterweise auch online zu lesen ist. Es geht dabei um die Antisemiten in der Linken, die die Hamas als ihren natürlichen Verbündeten sehen und gerne auch mal Landkarten vorzeigen, auf denen das “läppische” Existenzrecht Israels schon mal ausradiert wurde. Bommarius endet mit den Worten
“Die Politik der israelischen Regierung darf, sie muss sogar offen und klar kritisiert werden – aber nicht von Antisemiten, die sich als Antirassisten kostümieren.”
Lesenswert – und dafür kann man ruhig auch das gedruckte Zeitungsexemplar erwerben.
Und im Handelsblatt-Blog zerlegt Olaf Storbeck die Euro-Berichterstattung des “Spiegel” in seine Bestandteile.
Stünde die oben zitierte Passage im Kinder-Spiegel, würde ich ja nichts sagen. Aber für ein Heft, das den Anspruch erhebt, für erwachsene Menschen zu schreiben, ist das Ökonomie auf Klippschul-Niveau.
Nicht nur, dass man – wie der Autor – an den Qualitäten des “Spiegel” als Nachrichtenmagazin zweifeln muss, wenn man das liest. Man lernt nebenbei auf wenigen Zeilen eine Menge über Ökonomie. Ein Text, der auch Journalistenkollegen sehr zu empfehlen ist.


