Bing schlägt Google

Google muss sich warm anziehen, denn offenbar kommt der Microsoft-Konkurrent Bing bei den Usern von Übermorgen viel, viel besser an, wie diese absolut nicht repräsentative Testbefragung im privaten Umfeld ergeben hat:

Hintergrund der Befragung: Sohnemann reagierte extrem lachwütig auf das zufällig benutzte Wort “Bing” – und da wollte ich doch wissen, ob es mit Google auch funktioniert. Was es nicht tut, wie man sieht.

Zu viel Bauchweh

Ich würde wirklich gerne bloggen. An Themen fehlt es nicht – allein an der Zeit. Ein Tag, der rund um die Uhr in Abschnitte von zwei bis drei Stunden strukturiert wird und dazwischen wegen Bauchweh oder Einsamkeitsanfällen die volle Aufmerksamkeit des potenziellen Bloggers erfordert, lässt nicht viel Raum für das schriftliche Formulieren von klugen oder selbst von weniger klugen Gedanken.

Dabei hätte ich um so mehr Themen derzeit – by the way, kann jemand gute Blogs zum Thema Eltern/Väter empfehlen?

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Gewaltfantasien

In Ergänzung zu meinem Beitrag “Erfolgserlebnis” von vor einem Jahr möchte ich meine dort gemachte Anmerkung

Und wenn ich irgendwann den Ingenieur erwische, der diese Autos so konstruiert, dass man sich die Hände an Schrauben, Nieten, Zuleitungen und was weiß ich noch zerschrabbt, bevor man auch nur in die Nähe des verdammten ausgebrannten Birnchens kommt, dann drehe ich ihm seinen Kopf auch “um eine Vierteldrehung” (wie im Renault-Handbuch für die Birne angegeben) rum, aber sehr, sehr kräftig.

revidieren. Mit einer Viertelumdrehung von irgendwas sollte es nicht getan sein. Eine genauere Beschreibung der Gewaltfantasien, die mich bei meinem gestrigen Mühen, das schon wieder ausgebrannte Birnchen zu tauschen, begleiteten, kann ich an dieser Stelle aus Gründen des Jugendschutzes leider nicht ausführen.

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Schulzeitnostalgie

Am Wochenende habe ich eine alte Schulfreundin wiedergetroffen. Wir haben uns seit pi mal Daumen zehn Jahren nicht mehr gesehen gehabt – und es war ein netter Abend, obwohl außer mir nur vier Lehrer anwesend waren ;-) . Vor allem fand ich interessant, dass man nach so langer Zeit so miteinander reden kann, als ob nur ein paar Wochen zwischen dem letzten Treffen gelegen hätten. Mit manchen Menschen funktioniert das einfach.

Irgendwie passend, dass ich einen Tag vorher auf einen Kurzfilm bei Indie-Stars gestoßen bin, der auch das Thema “Treffen mit alten Schulfreunden” hat. Allerdings irgendwie weniger fröhlich…

Alles wie immer

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Luftmessung

Unter unserer Wohnung liegt ein Atelier, in dem verschiedene Künstler ihre Werke erschaffen. Von denen (den Künstlern, meine ich) sieht und hört man wenig. Leider riechen wir sie dafür umso mehr. Es riecht oft wie frisch gestrichen in unserer Wohnung. Und vor einer Woche so, als ob jemand einen Kanister Terpentin ausgekippt hätte.

Die Hausverwaltung hat einen netten Brief geschrieben und gebeten, das abzustellen. Baulich ließe sich der aufsteigende Geruch leider nicht zurückhalten.

Kann mir nicht so recht vorstellen, dass sich was ändert. Malen ohne Farben geht ja auch schlecht. Aber gesund kommt es mir auch nicht vor, in diesen Düften zu wohnen. Mal abwarten, was sich in den kommenden Tagen tut. Ich habe mir mal so einen Raumluft-Test von Dr. Drexler & Co. bestellt. Mal sehen, was dabei rauskommt.

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Erfolgserlebnis

Habe ich gerade eine Pechsträhne mit meinem Auto? Auf dem Nachhauseweg von der Arbeit – ja, sonntags, auch Montag will ja eine Zeitung gelesen werden – schon nach wenigen Metern auf der Auffahrt zum Schnellstraße die Polizei mit ihrer mobilen Radarfalle. Und als ich näherkomme winkt mir die Beamtin auch mit ihrer rot leuchtenden Kelle zu.

Papiere und Führerschein, kommt die Ansage. Aber mein fragendes “War ich zu schnell?” wird abschlägig beschieden. Stattdessen weist mich die nette Dame von der Wache Potsdam-Babelsberg darauf hin, dass die rechte Beleuchtungseinrichtung meines Autos nicht funktioniert. Gar nicht funktioniert. Mist. Und so solle ich lieber nicht nach Berlin, sondern zur nächsten Tankstelle fahren und die Birne wechseln.

Und weil ich ein guter Staatsbürger bin, habe ich dann auch genau das gemacht.

Und wenn ich irgendwann den Ingenieur erwische, der diese Autos so konstruiert, dass man sich die Hände an Schrauben, Nieten, Zuleitungen und was weiß ich noch zerschrabbt, bevor man auch nur in die Nähe des verdammten ausgebrannten Birnchens kommt, dann drehe ich ihm seinen Kopf auch “um eine Vierteldrehung” (wie im Renault-Handbuch für die Birne angegeben) rum, aber sehr, sehr kräftig.

Aber – hier bitte eine kleine Fanfare einfügen – ich hab’s geschafft. Und vielleicht liest das hier ja auch die Polizistin, die sich bestimmt gedacht hat, der blöde Berliner fährt nach der nächsten Kurve eh dahin, wohin er will, und nicht dahin, wo ich ihn hingeschickt habe.

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