Ab in die Dropbox

Wenn man mehrere Computer benutzt – einen Desktop zu Hause, einen Mini-Laptop mit Ubuntu und einen weiteren mit Windows XP und dann noch einen PC auf der Arbeit – dann wird man hin und wieder feststellen: Mist, diese Datei könnte ich jetzt gut gebrauchen, aber sie liegt natürlich auf einem anderen Rechner.

Der USB-Stick war da schon eine ganz gute Erfindung, aber er verändert das Problem nur. Denn der Gedanke heißt dann: “Mist, der USB-Stick ist in der anderen Jacke.”

Abhilfe schaffen Anbieter, die Speicherplatz für Dateien im Web bereitstellen. Das Problem: Das ist dann häufig sehr lästig, seine Dateien über eine spezielle Weboberfläche irgendwohin hochzuladen und später von woanders wieder runter. Andere Dienste integrieren sich zwar prima in Windows als “ganz normaler” Ordner, der im Hintergrund mit dem Web-Speicher abgeglichen wird, aber Linux, also in meinem Fall: Ubuntu? Fehlanzeige.

Bis jetzt. Denn Dropbox bietet derzeit kostenlos 2 Gigabyte Speicher im Web (künftig soll es mehr gegen Geld geben) und nistet sich in Windows, Mac OS und Linux ein. Ja, in Linux. Es gibt Versionen unter anderem für Ubuntu und Fedora zum Download.

Mein Test war bislang absolut problemlos. Programm heruntergeladen, Doppelklick, installiert – und seitdem sitzt ein Dropbox-Applet neben meiner Uhr und es gibt in meinem Home-Verzeichnis einen neuen Ordner “Dropbox”. Alles, was dorthin verschoben wird, wandert auf den Dropbox-Server. Und wenn ich meinen Notebook starte, auf dem natürlich auch Dropbox mit meinen Zugangsdaten eingerichtet ist, dann gleicht dieser die Dateien ab. Ergebnis: Auf allen Rechnern ein immer übereinstimmendes Verzeichnis.

Und für “von unterwegs” gibt es ein Webinterface, das den Zugriff auf die Dateien und das Hochladen von neuen Dateien ermöglicht.

Wer möchte kann einzelne Dateien oder Ordner auch öffentlich zugänglich machen, über einen speziellen Link, so dass auch mehrere Leute Zugriff auf ein Dropbox-Unterverzeichnis haben können. Dropbox bietet ein nettes Einführungsvideo an, das alle Features zeigt.

Von mir nach einer Woche Test: Daumen hoch!

Tags: , , ,

Symbolbild

Bei der “Netzeitung” gibt es ja öfter mal etwas merkwürdige Symbolfotos. Hier zum Beispiel

Samsung Q1

illustriert ein Foto vom eher seltenen Ultramobile-PC Samsung Q1 ein Allerweltsthema “Email auf der Arbeit”. Und dann nutzt die Person auf dem Foto noch dazu die absolut gewöhnungsbedürftige und von praktisch niemandem, der bei Verstand ist, genutzte spezielle UMPC-Pseudo-Tastatur auf dem Schirm.

Aber ansonsten: Schön den Q1 mal so im Bild zu sehen. Ich habe selbst einen – und es ist eine der besten Anschaffungen überhaupt. Ein vollwertiger Notebook, der gerade mal 700 Gramm wiegt und auf dem man zudem noch handschriftliche Notizen machen kann. Darüber sollte die “Netzeitung” bei Gelegenheit auch mal schreiben.

Tags: , , ,