Neu angestrichen

Ich habe diesen kleinen Blog in den vergangenen Wochen und Monaten etwas vernachlässigt. Twitter, Facebook und jetzt Google+ ziehen Aufmerksamkeit und Inhalte ab. So ist das. Leider.

Aber ich habe mir vorgenommen, hier wieder mehr digitales Tagebuch zu führen und Dinge zu notieren, die mir Aufschreibenswert erscheinen. Und damit es mir mehr Spaß macht, habe ich hier mal neu angestrichen. Und mich von meinem alten, etwas (auch technisch) in die Jahre gekommenen Desgin getrennt:

Das neue Titelfoto “Zweifel” habe ich während des Abrisses des “Palast der Republik” aufgenommen. Es war eine Kunstaktion – aber ich finde, “Zweifel” passen gut zu einem Blog, noch dazu zu einem, das von einem Journalisten geschrieben wird. Meines Erachtens sollten Zweifel eine Grundeigenschaft jeden Journalisten sein.

Zweifel daran, ob das, was einem da gerade erzählt wird, stimmen kann. Zweifel daran, ob die Kritik an einem Sachverhalt richtiger ist als der Sachverhalt selbst. Zweifel an seiner eigenen Arbeit, daran, ob man es gerade richtig macht. Kaum ein anderer Berufsstand hat die Zweifel so sehr instutionalisiert wie die Journalisten – wir nennen das organisierte Zweifeln “Blattkritik” und lassen sie keinen Tag ausfallen.

Aber auch grundsätzlich finde ich, dass es zu wenig Zweifel und zu viele Nicht-Zweifler, zu viele Ideologen, gibt.

Aber eigentlich sollte es hier ja nur um das neue Design gehen. Das ich wieder mehr mit Inhalten füllen will. Und falls hier mal demnächst was nicht so klappt, wie es sollte, bitte ich um Nachsicht. Und eine kurze Mitteilung.

Fünf Gründe

Das WordPress-Deutschland-Blog fragt nach “5 Gründen, warum ich mit WordPress blogge”. Na, da will ich doch mal antworten, obwohl ich ja lieber selbst interviewe als interviewt zu werden:

  1. Es funktioniert einfach. Punkt. Installation, ein paar Minuten einrichten – und dann kann man sich auf die Inhalte konzentrieren.
  2. Es wird kontinuierlich weiterentwickelt, es gibt Updates und Verbesserungen. Und es gibt immer fast sofort eine deutsche Übesertzung der neuen Version.
  3. Ein einfacher Plugin-Mechanismus sorgt dafür, dass es für neue Ideen fast immer schon eine praktikable Lösung gibt.
  4. Selbst mir war es möglich, aus den vorhandenen Layouts (Themes) eines auszusuchen, das mir gefällt – und es dann an meine Bedürfnisse anzupassen.
  5. Der Name “WordPress” ist eigentlich ein muss für jeden Journalisten, dieses System als Blog-Software zu nutzen.

Und sagte ich schon, dass WordPress einfach funktioniert und tut was es soll? ;-)

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Ist da wer?

Nicht, dass mich hier die Leser interessieren würden. Im Job, okay. Aber hier? Nö. Hier geht’s nur um mich. Aber, naja, so ein bisschen wissen, wie viele hier lesen, das würde ich ja schon. Aber ich würde das nie zugeben.

Ein paar Tools wie Shortstat habe ich deshalb hier schon eingebaut und mich natürlich auch bei Blogscout angemeldet. Aber als ich eben bei “Journalist und Optimist” gelesen habe, dass Joachim Dethlefs weiß, wie viele RSS-Abonnenten er hat, habe ich mir gedacht: Woher weiß der das?

Na gut, es ginge über Feedburner. Aber mal ehrlich, wer möchte für etwas einen Dienstleister beauftragen, wenn es alles auch so ganz gut geht. /Verschwörungstheorie ein/ Und noch dazu steckt da jetzt ja auch Google dahinter. /Verschwörungstheorie aus/

Aber es gibt ja für alles eine andere Lösung. Continue reading

In der Wildnis

Mit dem Internet Explorer, mit Firefox und auch mit Opera sieht meine Website eigentlich ganz gut aus. Ok, das ist Geschmackssache, aber sie wird zumindest richtig dargestellt. Und jetzt, als ich Safari ausprobiert habe, das hier:

Ist das ein Problem im Windows-Safari-Programm? Oder sehen Mac-Nutzer meine Seite immer so gruselig? Und woran liegt’s?

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Aufgebohrt

Gestern Nacht bis drei Uhr an WordPress rumgeschraubt. Nachdem das mobile Bloggen via Palm mit den Programmen mo:Blog und u*blog nicht funktioniert, weil die offenbar gar keine Umlaute kennen, habe ich mir mal das Plugin “WP-MailBlog” installiert. Prima Sache, jetzt kann ich per Mail bloggen und dabei sogar Fotos mitschicken, die passend hochgeladen und angezeigt werden. Absolut problemlose Installation.

Und nachdem mein Design auf dem Palm Treo mit dem Browser Blazer so gar nicht anzuschauen war, hab ich nach etwas suchen das wunderschöne WordPress-Plugin “WordPress Mobile Edition” installiert. Völlig problemlos, nach Aktivierung werden mobile Geräte automatisch erkannt und bekommen eine einfache Ansicht verpasst.

Noch eine kleine Ergänzung in wp-mobile.plugin.php vorgenommen, damit ich auch von unterwegs das Mailblog aktivieren kann:

$pages_to_exclude = array('wp-mobile.php'
,'wp-comments-post.php'
,'wp-mail.php'
,'wp-mailblog.php'
,'wp-admin'
);

Man kann allerdings die wp-mailblog.php auch automatisch regelmäßig aufrufen lassen, zum Beispiel via Cronjob.de.

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UTF-8

Ich hab’s getan – und das Blog hier inklusive aller Einträge vom Zeichensatz ISO-Schlagmichtot auf UTF-8 umgestellt. Klingt kryptisch, ist es auch, aber auf jeden Fall ist es jetzt internationaler und wenn man fremde Blogs zitiert, die meist UTF-8 nutzen, gibt’s jetzt keinen Zeichensalat mehr. War eigentlich ganz einfach, mit diesem Script hier.

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