Der bessere Lafontaine

Während Oskar Lafontaine als neuer Spitzenkandidat der WASGPDS in Chemnitz vor dem Karl-Marx-Denkmal von “Fremdarbeitern” schwadroniert, die deutschen Landsleuten mit Billiglöhnen die Jobs klauen und sich später - gegenüber BILD, wem sonst - auch noch verteidigt, statt sich zu entschuldigen:

Zu BILD sagte er: „„Den Begriff hatte ich ohne jede diskriminierende Absicht verwandt. Mit den nach Ausbruch des Zweiten Weltkrieges aus besetzen Gebieten nach Deutschland deportierten beziehungsweise in der deutschen Wirtschaft eingesetzten Arbeitern nicht deutscher Staatsangehörigkeit verbinde ich den Begriff Zwangsarbeiter. Ich benutze das Wort fremd niemals, um jemanden zurückzusetzen oder auszugrenzen.“

gibt Norbert Blüm der “taz” ein Interview, in dem er sagt:

Vom Mindestlohn hält Ihre Partei aber wenig. Vorfahrt für Arbeit klingt eher wie Vorfahrt für jede Art von Arbeit.

Blum: Diesen Slogan muss die CDU erklären. Es könnte ja auch Kinderarbeit gemeint sein - die ist ebenfalls billig. Es wird vergessen, dass Arbeit auch etwas mit Sinn zu tun haben muss.

Könnte ein seltsamer Wahlkampf werden.

Nächster Beitrag
Vorheriger Beitrag