Oskar Fischer

Die Netzeitung ruft Joschka Fischer, der zwar Spitzenkandidat seiner Partei sein wollte, aber angesichts des Wahlergebnisses dann doch lieber keine weitere Verantwortung tragen will, ein lautes “Du Oskar!” hinterher:

Aus Wähler- und Parteisicht indes begeht Fischer ganz einfach: Verrat. Das hätte er sich wirklich vor der Wahl überlegen müssen! Er ist Profi und weiß genau, dass viele die Grünen vor allem wegen ihm gewählt haben. Manch einer vermutlich sogar: nur wegen ihm. Jeder Fischer-Wähler muss sich verhöhnt vorkommen. Und auch all jene, die Tag für Tag gewissenhaft ihre Jobs machen und auch dann morgens um sieben in den Betrieb kommen, wenn es der Firma schlecht geht. Was ist das für eine Einstellung zur Arbeit? Zum Staat? Zur Pflicht?

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