Wie Journalisten wirklich sind

Wiglaf Droste hat in der “taz” mal wieder schön zusammengefasst, wie Journalistinnen und Journalisten wirklich sind:

Wer kennt schon junge Männer, die zugeben, etwas nicht zu können? Speziell im Mediengeflirre wird man von Professionalitätsdarstellern überschwemmt, niemand will mehr als Dilettant Freude an der Arbeit haben. Praktikanten, die eben notdürftig telefonieren können, röcheln wichtig in den Apparat: “Gestatten, mein Name ist Cox, ich recherchiere hier eine große Geschichte”, wenn sie nach einer Adresse oder der Uhrzeit fragen. Journalismus bringt in denen, die an ihm erkrankt sind, für gewöhnlich die unangenehmsten Eigenschaften zum Vorschein.

Und ein guter Beitrag “wie führe ich ein Interview nicht” ist der Text auch noch…

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