Die Masse weiß bescheid

Mal wieder ein “Wissenschaflter haben herausgefunden…”. In diesem Fall berichtet die Süddeutsche Zeitung darüber, dass eine Vielzahl von unabhängigen Individuen Probleme besser lösen kann, als einer alleine oder wenige Experten. Wenn einige Voraussetzungen erfüllt sind, z.B.

„Eine Gruppe muss möglichst heterogen aufgebaut sein“, sagt Dieter Frey. Denn hätten alle Mitglieder ähnliches Wissen und würden auf die gleiche Weise denken, entstünde ein „Group-Thinking-Phänomen“. Das Kollektiv würde Informationen auf Kosten des Ergebnisses schlicht ausblenden. „Homogenität in einer Gruppe gleicht einer Art Inzucht. Die Einzelnen tragen in solchen Fällen wenig zu einer Lösung bei“, erklärt Dieter Frey.

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