Heros - Glück für wen?

Im Handelsblatt-Weblog “Wirtschaftsprüfer” schreibt Frank Wiebe über den Heros-Skandal:

So makaber es klingt - aber in gewisser Weise ist der Skandal um die Firma Heros ein Art Glücksfall für die Bundesbank. Denn er macht deutlich, dass die Bearbeitung und der Transport von Bargeld nicht irgendeine Dienstleistung ist.

Interessante Sichtweise. Da hätte man nach dem World-Com-Skandal wohl für die Wiederverstaatlichung der Telekom-Dienstleistungen plädieren müssen. Und nach Enron dafür, dass nur Staatsbetriebe für den Strom aus der Steckdose sorgen dürfen. Undsoweiterundsofort.

Bleibt nur die Frage: Kann irgendwer die Hand dafür ins Feuer legen, dass nicht auch in Staatsunternehmen Betrug vorkommt?

Nachtrag, 23.45 Uhr:

Interessant auch, dass der Autor noch vor wenigen Tagen darüber nachgedacht hat, die Bundesbank zu privatisieren. The times, they are a-changin’ - manchmal geradezu rasant…

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