Mobiles (er)leben

Schon seltsam wie sich Verhaltensweisen verändern, nur deshalb, weil man’s kann. Seitdem ich meinen Palm Treo habe - für Nichteingeweihte: sowas wie eine Kreuzung aus PDA, also elektronischem Notízbuch, und Handy - checke ich wirklich in der S-Bahn meine Mails, schaue in der Kneipe per Google nach, wann in Israel 2006 Feiertage sind und surfe beim Warten auf den Zug bei der Netzeitung rum (weil die die beste Anzeige für mobile Geräte hat, nur deshalb). Und natürlich nehme ich keinen Stadtplan mehr gedruckt mit, sondern schaue in meinen elektronischen auf der Speicherkarte.

Ich tue genau das, was die Werbefuzzis einem immer so versprochen haben, wovon man aber immer dachte: “Wer braucht das denn?” Ich weiß nicht, ob ich’s brauche. Aber es macht Spaß. Und es funktioniert. Wirklich erstaunlich.

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