Journalismus von unten...

…von Bürgerinnen und Bürgern, selbst gemacht, ohne die bösen Gatekeeper aus den Redaktionsstuben, die ja eh nur gekauft sind und versteckte Botschaften der Mächtigen in die Printprodukte einbasteln, das sind ja für viele solche Projekte wie die Reader’s Edition der Netzeitung.

ReaderseditionNett, dass jetzt etwa Medienrauschen darauf hinweist, dass dort gerade ein lupenreiner PR-Text erschienen ist, die Moderatoren das in einem Nebensatz sagen - und alle zufrieden sind. Ich fand ja schon vorher vieles an dem Projekt seltsam, aber das hätte ich dann doch nicht erwartet.

Wenn der einzige Unterschied ist, dass man PR, die sich leicht selbst online stellen lässt, besser findet als PR, die sich irgendwie ihren Platz im bezahlten Journalismus erkämpft, dann ist das aber doch arg wenig.

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