Xingeling, Xingeling

Es hat in der Kasse gexingelt. Die Internetplattform OpenBC, die ja inzwischen unter Xing firmiert, ist gestern an die Börse gegangen. Glückwunsch dazu, war’ ja nicht so wirklich selbstverständlich. Am ersten Tag ist OpenBC/Xing aber nicht über den Ausgabekurs von 30 Euro herausgekommen, ich bin auch skeptisch ob der Weg nach oben geht.

Ein Rätsel ist mir aber, wie OpenBC-Chef Lars Hinrichs Medienberichten zufolge zwar sagen kann, dass die Emission überzeichnet gewesen sei (also mehr Interessenten als Aktien da waren), zugleich der Emissionspreis mit 30 Euro am untersten Ende der geplanten Spanne von 30 bis 38 Euro lag. Das ist zumindest für jemanden wie mich, der sich mit dem Verbrennen von Anlegergeldern den Börsenfeinheiten nicht so gut auskennt, nicht nachvollziehbar. Wenn die Nachfrage das Angebot übersteigt müsste eigentlich der Preis am oberen Ende liegen.

Update: Im Mediendschungel wird der Verdacht geäußert, der Ausgabekurs am ersten Tag sei nur über Stützkäufe der Konsortialbanken gehalten worden.

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