Buchstabensuppe

Was tut man nicht alles für die Auflage? Wie Newsroom.de meldet, hat die “Hamburger Morgenpost” ihre Sonntagsausgabe mit 70.000 Päckchen Knorr-Tütensuppe bekleben lassen. Der Geschäftsführer wird mit den Worten zitiert, die Aktion sei bei den Lesern “sehr gut” angekommen, “die erhöhten Absatzzahlen” würden den Erfolg belegen.

Tja, liebe Apologeten des “die gedruckte Zeitung ist bald tot, es lebe das Internet”-Wahns. So eine Super-Marketing-Idee geht natürlich nicht, mit einer doofen Bits & Bytes, wa? Und vielleicht wird nächste Woche ein toter Fisch in die aktuelle Morgenpost-Ausgabe eingewickelt? Könnte ja auch gut ankommen. Beim Leser. Naja, beim Kunden.

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