Konsequent

Der Onlinedienst Horizont.net berichtet, dass Telekom-Chef René Obermann jetzt nicht nur bei den Beschäftigten, sondern auch bei der Werbung sparen will:

Die Deutsche Telekom wird ihre Marketinginvestitionen im laufenden Jahr drastisch senken. “Wir wollen gegenüber 2006 in Deutschland einen dreistelligen Millionenbetrag einsparen”, kündigt Vorstandschef René Obermann in einem Exklusiv-Gespräch mit HORIZONT an. Im vergangenen Jahr hat der Bonner Konzern laut Obermann hierzulande zwischen 700 Millionen und 800 Millionen Euro für Werbung und Sponsoring ausgegeben.

Das finde ich aus zwei Gründen richtig konsequent.

1) Macht es eh keinen Sinn, Kunden anzulocken, wenn deren Anschlussaufträge dann ohnehin wegen des Streiks liegenbleiben.

2) Ist es blöd, zusätzliche Kunden zu werben, wenn man doch am Service sparen will. Jeder weiß, dass jeder Kunde ein potenzieller Serivce-Nutzen-Woller ist, der damit nur unnötige Kosten verursacht. Besser ist es da, hat Obermann erkannt, möglichst wenige Kunden zu haben. Werbung ist daher kontraproduktiv.

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