War was?

Es gab da doch mal einen Hype. Um dieses Dings. Wie hieß es noch gleich? Irgendwas mit “2”. Hmmm… Ach ja, “Second Life”. Die Märksiche Allgemeine hatte damals auch eine große Geschichte darüber im Blatt.

Naja - damals. Das ist gerade mal drei Monate her, am 19. April war’s. Ich hatte damals hier Mario Sixtus mit einem schönen Satz zitiert:

Second Life ist der Knut der Internet-Berichterstattung: hübsch anzuschauen und bald vergessen.

Knut ist jetzt von seinem Pfleger getrennt, es hat sich ausgespielt - und bald wird er ein richtig behäbiger Eisbär sein, den man sich halt im Zoo mal anschaut und sagt: “Du, das ist Knut.” Und das Kind an der Seite wird sagen: “Wer ist Knut?”

Und “Second Life”? Darüber heißt es bei Futurezone:

Der Run auf die Online-Welt “Second Life” scheint nachzulassen: Immer mehr Firmen schließen ihre virtuellen Niederlassungen oder wandern aus. Sowohl Nutzerzahlen als auch der Umsatz mit echtem Geld sinken.

Bei einem Besuch seien viele der virtuellen Firmengelände wie von Best Buy oder Dell verlassen oder geschlossen gewesen, berichtet die US-Zeitung “LA Times” [Samstag-Ausgabe]. Bei Sun sei kein einziger Event angekündigt gewesen, American Apparel habe seine virtuelle Niederlassung überhaupt geschlossen.

Dabei fällt mir ein: Meine Second-Life-Figur steht nach zweimaligem einloggen auch noch irgendwo in der Landschaft rum. Glaube ich zumindest. Die arme.

Nächster Beitrag
Vorheriger Beitrag