Friedensinitiative

Das ist doch mal wieder eine nette Friedensinitiative aus Nahos. “Spiegel Online” berichtet über ein neues Computerspiel, bei dem “ein tapferer Soldat der iranischen Revolution gegen Zionisten und Amerikaner ins Feld ziehen” darf.

Und dann heißt es weiter:

Das Spiel ist ein Egoshooter - aber ein ganz friedlicher, glaubt man dem Generalsekretär der Studentenunion Mohammad Taghi Fakhrian: “In diesem Spiel werben wir nicht für Terrorismus und Gewalt. Weil man darin iranische Geiseln befreit, werben wir für Selbstlosigkeit, Hingabe und die Verteidigung unseres Landes.” Laut der ägyptischen “Middle East Times” muss der Spieler, um die Mission erfolgreich zum Ende zu bringen, “US- und israelische Soldaten töten, ihre Laptops mit geheimen Informationen stehlen und schließlich Wissenschaftler und Diplomaten befreien.” (…) Man habe sich das Medium Computerspiel ausgesucht, weil es unter Kindern so populär sei und besonders gut geeignet, “ideologische Werte wie Opferbereitschaft und Märtyrertum zu vermitteln.

Da passt doch gut diese, sicherlich ebenso friedlich gemeinte Botschaft aus dem Iran, dazu, über die im heutigen Newsletter der israelischen Botschaft in Berlin berichtet wird:

Ein hochrangiger Vertreter des Iran, der sich zurzeit in Damaskus aufhält, um den baldigen Besuch des iranischen Staatspräsidenten Ahmadinejad in Damaskus vorzubereiten, hat gegenüber der in Katar erscheinenden Zeitung „Al-Watan“ Warnungen an Israel ausgesprochen. „Wir besitzen eine nicht unbedeutende Menge an Langstreckenraketen. Wenn Israel sich an einem amerikanischen Angriff auf den Iran beteiligt oder einen solchen unterstützt, wird es einen massiven Raketenbeschuss auf 600 Ziele im Herzen Israels auf sich ziehen, deren Lokalisierung auf Einsatzkarten in den Stäben der iranischen Armee verzeichnet ist“, so die Quelle.

Was tut man nicht alles dafür, um den Frieden zu sichern.

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