Redaktionsschluss

Am Donnerstag finden die MAZ-Leser in ihrer Ausgabe immer noch ein mehrseitiges Zusatzprodukt, “MAZ-spezial”, mit Analysen, Hintergründen und Themenseiten wie Wissenschaft und Hochschule. Natürlich wollen wir auch in diesem Produkt top-aktuell sein - morgen zum Beispiel mit der Vattenfall-Story über das PR-Desaster rund um die AKW-Pannen.

Was der Leser nicht sofort sieht: Das “MAZ-spezial” muss leider schon früher gedruckt werden, nämlich am Mittwochmittag statt am Abend. Und blöd, wenn in diesem Text dann steht, dass Vattenfall-Deutschlandchef Klaus Rauscher durch das Opfer seines Atomsparten-Chefs versucht hat, seinen Kopf aus der Schlinge zu ziehen. Und vorne, im Hauptteil, schreiben wir über den Rücktritt von Rauscher.

Einfach deshalb, weil Rauscher am Mittwochnachmittag um 16 Uhr abgetreten ist. Ausgerechnet. Die ungefähr acht Stunden in dieser Woche, die für unsere Planung absolut ungünstig waren, hat er sich ausgesucht. Naja, er wird auch andere Sorgen gehabt haben, als an die MAZ zu denken.

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