Wer zu spät kommt

Das flattert mir heute eine Pressemitteilung aus dem Dpunkt-Verlag ins elektronische Postfach, die ein

Buch über Second Life

anpreist und verspricht:

Second Life verstehen, erkunden und mitgestalten

Ehrlich gesagt dachte ich, in den vergangenen Monaten sei bereits alles über Second Life gesagt worden, was zu sagen ist. Aber wohl doch noch nicht von allen. So verspricht uns der Verlag, dass Annette Pohlke uns alles über diese neue Welt erzählt. Denn das könnte sich ja lohnen:

Mit mehreren Millionen Spielern und einem ungebremsten Wachstum hat Second Life das Interesse der Medien, der Wirtschaft, aber auch vieler privater Internetnutzer geweckt, die mehr über diese Welt wissen und sie selbst kennenlernen wollen.

Blöd nur, dass es im First Life inzwischen ganz anders ausschaut, mit dem Blick auf Second Life. Aber vielleicht haben sich Lektor und Autorin zu lange in der virtuellen Welt aufgehalten, denn in der echten Welt ist der Hype um Second Life irgendwie schon vorbei und alle klagen darüber, dass dort kein Geld zu verdienen ist, virtuelle Niederlassungen von Firmen verweisen und außer in den zweitweltlichen Rotlicht-Bezirken nicht viel los ist.

Deshalb: Die 22 Euro für 172 Seiten werde ich mir wohl sparen.

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