Erkenntnisgewinn

Ok, nicht wirklich. Eigentlich eine negative Erkenntnis, aber auch das kann ja ein Gewinn sein. Seit eben weiß ich aber immerhin, was ich nicht bin:

Ich bin kein Blogger.

Das mag verwirrend sein, weil diese Internetseite ja irgendwie die formalen Kriterien eines Blogs erfüllt, die gemeinhin so genannt werden. Es liegt auch nicht an der Plattform, dem Inhalt oder dem drumherum. Es liegt: an mir.

Das sagt zumindest lanu:

Journalisten sind keine Blogger!

Sie werden es nie sein. Sie dürfen sich bemühen, können die Charts stürmen, einen guten Ruf haben, was auch immer. Sie sind keine Blogger. Manche schaffen es, halbe Blogger zu werden. Doch die meisten bleiben das, was sie sind:

Journalisten.

In den Kommentaren dort tobt die Debatte, ob dann auch Supermarkt-Filialleiter oder Rechtsanwälte nie echte Blogger, sondern allenfalls dreivierterlhalbrechts Blogger werden können. Die Frage wird sich vermutlich erst dann klären lassen, wenn bei der IHK ein anerkannter Ausbildungsberuf “Blogger” eingerichtet worden ist. Dann ist’s eine Frage der Testaufgaben und des Notendurchschnitts. A-, B- und C-Blogger bekäme dann eine ganz neue Bedeutung.

Ich find’s aber eigentlich ganz ok, kein Blogger zu sein. Und keiner werden zu können. Von Gaucho Marx wird der Satz, “ein Verein, der mich als Mitglied aufnehmen würde, ist eh unter meinem Niveau” kolportiert - und der ist ja manchmal ganz richtig.

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