Zeitung vs. Netz

Angesichts des schlechten Images von Journalisten freut man sich ja richtig, wenn man mal was nettes über Zeitungen lesen darf. Selbst dann, wenn es in einer Zeitung steht. Und von, naja, sowas ähnlichem wie einem Journalisten geschrieben ist. Also nicht so 100-prozentig objektiv ist. Aber, hey, die Botschaft gefällt eben:

Eine Zeitung funktioniert wie ein intellektueller Duftbaum, weil sie auch ungelesen das Aroma von wachem Geist verströmt. In wie vielen Porträts von Spitzenpolitikern und Wirtschaftsführern stand schon der Satz: “Am frühen Morgen arbeitet er sich durch sieben Zeitungen” Das klingt neugierig, belesen, weltgewandt. Stünde dort: “Nach dem Frühstück geht er erst einmal eine Stunde ins Netz” hätte das dagegen einen Drall in Richtung Igitt’.

…schreibt heute Jörg Thadeusz in der “Berliner Zeitung”.

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