brand(enburg) eins

Mein Lieblings-Wirtschaftsmagazin “brand eins” - wobei man das vor ein paar Jahren noch besser sagen konnte, inzwischen sagt das ja jeder, aber sei’s drum - hat in der neusten Ausgabe gleich zwei Artikel, die in Brandenburg spielen.

Einmal geht es um die Grenzen der Privatisierung, gezeigt anhand der Potsdamer Wasserbetriebe, die erst privatisiert und dann wieder re-kommunalisiert wurden. Der Text ist leider noch nicht online als Volltext abrufbar. Interessanter Gedanke darin von Ernst Ulrich von Weizsäcker:

“Irrerweise entstammen Privatisierung und Deregulierung der gleichen Geisteshaltung, aber das ist genau das Verkehrte: Gute Regulierung ist die Voraussetzung für erfolgreiche Privatisierung.”

Denn, so seine Erfahrung aus der Untersuchung zahlreicher Praxisbeispiele:

Privatisierung kann dort erfolgreich sein, wo ein starker Staat die Spielregeln und Standards bestimmt und kontrolliert - und damit Wettbewerb garantiert.

Der zweite Text ist die Kultur-Kolumne “Neuropain” - ein Streifzug zu Rockern in Neuruppin und ein Besuch des dortigen Hospizes. Der Text ist bereits im Volltext online verfügbar.

Und auch sonst ist das Heft lesenswert, allein schon wegen des Beitrages über die Entwicklungsabteilung bei Bosch.

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