IFA-Rundgang (1)

So, jetzt war ich auch auf der IFA. Oder muss ich sagen „on the IFA“? Ist ja alles ziemlich Englisch hier, wie schon im vergangenen Jahr. „My Media“ heißt da eine Abteilung zum Beispiel – drunter geht’s wohl nicht. Immerhin heißt’s nicht „My Media 2.0“, aber das kommt wahrscheinlich 2008.

TV is dead

Erster Eindruck: Die Technik passt sich dem Inhalt an. Oder anders gesagt: Die Fernseher bleiben flach bzw. werden noch ein bisschen flacher. Überall. Normale Fernseher, so wie ich sie von früher kenne, gibt es eben nicht mehr. Aber von den neuen flachen stehen tausende herum, von verschiedenen Herstellern, aber für mich sehen die alle gleich aus.

Flimmern

Unterschiedlich groß sind sie schon, aber verschiedene Größen hat jeder Hersteller. Von klein über mittel bis normal und riesig. Und super-riesig. Ich frage mich immer, ob die Leute sich dann bei den „Ich habe Deinen Freund geküsst“-Talkshows dann richtig dabei fühlen, wenn die Bildschirmfiguren erst mal Lebensgröße erreicht haben.

Auffallend ist, dass die Geräte natürlich immer in toll abgedunkelten Showrooms stehen. Das Bild – gestochen scharf. Keine DVB-T-Ausfälle wie im normalen Leben (fluch, maul) und natürlich auch kein Fenster an ungünstiger Stelle im Wohnzimmer. Und es ist immer so eingerichtet, dass das Sofa im optimalen Abstand zum Flachschirm steht. Und natürlich niemand so leicht seitlich sitzen muss. Wie vielleicht in echt. Aber, hey, es ist eine Messe. Zum Verkaufen. Eben.

Aber ehrlich gesagt: Mit so vielen Fernsehern kann ich irgendwie nix anfangen. Meiner funktioniert noch ganz prima. Und wenn er mal kaputt geht, okay, dann muss halt ein flacher her, wenn’s nichts anderes mehr gibt. Aber begeistern, nö, kann mich das nicht.

Alle meine sechs IFA-Beiträge hier im Blog:

Alle meine Fotos von der IFA 2007 gibt es hier.

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