IFA-Rundgang (3)

Was ich mir auf der IFA unbedingt live anschauen wollte war das „MyNote Premium“-Grafiktablett von Aiptek. Es sieht aus wie ein DIN A4-Klemmbrett mit ein paar Bedientasten an der linken Seite. Drauf klemmt man normales Papier, weiß, liniert, kariert, was man will. Dann schreibt man darauf mit einem besonderen Stift, der etwas dick ist, aber gut in der Hand liegt. Man sieht, was man schreibt, ganz normal. Zugleich wird der Inhalt im digitalen Speicher des „Klemmbretts“ abgelegt. Wenn eine Seite voll ist und man umblättert, muss man eine Taste drücken, damit auch digital im Speicher umgeblättert wird.

MyNote Premium

Zu Hause oder wieder im Büro stöpselt man das Brett an den PC ein und die Seiten werden automatisch in den PC eingelesen. Dort kann man sie dann weiterverarbeiten, aber das konnte mir die nette Aiptek-Dame am Stand leider nicht so richtig zeigen. Aber ich glaube ihr das mal. Das Brett liegt gut in der Hand, ist nicht schwer, und benötigt nur zwei handelsübliche Batterien (oder Akkus, natürlich) zur Stromversorgung.

Ich habe ja einen Samsung Q1 Ultra-mobile PC (UMPC), mit dem ich immer genau das tun wollte – digital schreiben und die Notizen so digital leicht archivieren zu können. Aber, ehrlich gesagt, das ist doch nicht ganz so komfortabel und schnell zu schreiben, vor allem bei Pressekonferenzen, wo es auf Zeit ankommt, weil da vorne jemand zügig spricht. Da ist das MyNote schon irgendwie näher am echten Leben dran.

Einziger Minuspunkt: Man braucht zwar kein spezielles Papier, aber spezielle Minen, weil die magnetisch sind und so das „Klemmbrett“ überhaupt erst weiß, was ich schreibe. Da werde ich mal noch ein bisschen die Gesamtkosten recherchieren, aber ansonsten erscheint mir das für das, was ich immer für den Journalisten-Alltag wollte, ein richtig brauchbare Lösung.

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Alle meine Fotos von der IFA 2007 gibt es hier.

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