IFA-Rundgang (6 und schluss)

In einer Ecke bin ich dann noch über Vpaper gestolpert. O-Ton: „Was für Musik längst zum Standard geworden ist, fehlte bislang für die Zeitschriftenwelt. Eine Internet-Plattform, auf der Magazin-Titel von Verlagen digital angeboten und vom Kunden gelesen, erworben, gespeichert, kommentiert und bewertet werden können.“

Im Prinzip kann man sich auf der Vpaper-Website durch die angebotenen Magazine klicken oder eine Suche über alle Magazine im Sortiment laufen lassen. Dann kann man das Magazin als E-Paper auf dem Bildschirm anschauen, Lesezeichen setzen etc. pp. und es, so erklärte mir das Torsten Glanz, auch auf seinen Blackberry oder Palm übertragen.

Derzeit werden Verlage gesucht, die mitmachen – wobei es nicht nur für Magazine technisch machbar wäre, sondern auch für Zeitungen. Und man sucht noch nach ein bisschen Kapital für das Startup. Wenn alles gut geht will man aber am 1. Dezember online gehen.

Bisher ist die Website nicht wirklich vertrauenserweckend. Man sieht zwar was, aber jeder Klick führt zu einer Passworteingabe, selbst der auf „FAQ“ oder das Impressum. So eine kleine Tour durch die Möglichkeiten wäre natürlich nicht schlecht, Flyer wurden ja schließlich auch gedruckt.

Vpaper

Meine drei tollsten „Dinge, die niemand braucht“-Entdeckungen auf der IFA will ich dann aber auch noch loswerden. Da wäre zum einen der Fernseher für die Einbauküche, dicht gefolgt von der Mikrowelle mit eingebautem Fernseher. Klarer Spitzenreiter ist aber „Mirror Image“ von Ad Notam. Damit kann man ein Fernsehbild zum Beispiel in den Badezimmerspiegel bringen, damit man auch beim Rasieren oder Schminken nichts Tolles in der Glotze verpasst.

Bathroom Mirror TV

Alle meine sechs IFA-Beiträge hier im Blog:

Alle meine Fotos von der IFA 2007 gibt es hier.

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