Networking

Puh, das nimmt ja überhand. Nur weil man immer gleich alles ausprobieren muss, was einem so per Mail ins Haus flattert.

Aber sei’s drum, jetzt habe ich auch ein (noch recht unvollständiges) Profil bei Mediap.

Mediap

Das Ziel der Plattform zitiere ich mal einfach aus der Selbstdarstellung:

Journalisten, Grafiker, Fotografen und alle weiteren Medienmacher sind Profis in der Präsentation von Inhalten - solange es um Produktionen für andere geht. Bei der Eigenvermarktung haperts dagegen oft. Das eigene Können, die eigenen Leistungen sind häufig nur einem kleinen Kreis von Auftraggebern bekannt. Dabei ist der Bedarf nach Transparenz groß - Verlage und Agenturen suchen Mitarbeiter, Medienprofis suchen Aufträge. Bisher geht das noch viel zu oft nach dem Motto “Wer kennt jemanden…”

Mal sehen, was daraus wird. Bei Xing war ich am Anfang auch ganz skeptisch, inzwischen finde ich es recht gut, um neue Kontakte zu speichern (überraschend, wie viele Leute da “drin” sind) und vor allem auch, um ururalte Bekanntschaften, etwa aus Unizeiten, wiederzufinden. Mindestens ebenso überraschend, was aus manchen Leuten so geworden ist.

Aber so richtig “Networking” ist das wohl nicht, was ich da treibe. Liegt mir auch einfach nicht. Und, wenn man diesem TimesOnline-Artikel glauben darf, dann bringt’s in den Fragen das Web2.0 ohnehin nicht wirklich. Wer echt networken will, muss einfach früh aufstehen und Frühstücken gehen - allerdings natürlich am richtigen Ort, nicht irgendwo:

Cynthia Carroll, a middle-aged American executive, came down for breakfast at the World Economic Forum in Davos at 7am. There was only one other person there: a white-haired stranger in his sixties. She sat down next to him. They chatted. Within a year the stranger, who turned out to be Sir Mark Moody-Stuart, had appointed her chief executive of Anglo-American, South Africa’s biggest company.

Nächster Beitrag
Vorheriger Beitrag