Immer die gleiche Leier

Journalisten beschäftigen sich immer mit dem gleichen Kram. Nicht unbedingt in der Zeitung, aber bei sich selbst, im eigenen Haus, in der Redaktionskonferenz. Das besagt eine Studie von Susanne Schöpe, die in der aktuellen Ausgabe von “Message” (42007) abgedruckt ist.

Darin heißt es wörtlich:

Wenn 60 Prozent der Befragten dem Statement “Wir diskutieren immer wieder über das Gleiche, weil Ergebnisse nirgendwo festgehalten werden” zustimmen, heißt das, dass Grundsatzfragen ständig erneut besprochen werden und somit unnötig viel Zeit (und wohl auch Nerven) kosten.

Ich bin zwar nicht gefragt worden, aber ich würde mich da wohl eindeutig bei der Mehrheit einordnen. Der Vorschlag der Autorin: Ein Protokoll erstellen, in denen solche Dinge festgehalten werden. Das wäre dann wieder so eine Grundsatzfrage, die erst ein paar Mal hin und her diskutiert werden müsste. Befürchte ich.

Aber interessante Untersuchung - und auch der Rest des Heftes ist, wie immer, lesenswert.

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