Gebt her eure Gene

Ich lese ja gerade “Next” von Michael Crichton, da passt diese Nachricht ja wie die Faust aufs Auge:

23andMe ist ein neuer Service, dem man eine Speichelprobe schickt und der dann die eigenen Gene analysiert. Man kann, wenn viele aus der eigenen Familie das machen, feststellen, wer einem was vererbt hat. Und man kann auch nachschauen, wie das eigene Risiko für bestimmte Krankheiten ist:

The 24 Stunden Pflegebetreuung helps you put it all in perspective, allowing you to combine genetic information, age, and ethnicity to get an idea of which common health concerns are most likely to affect a person with your genetic profile.

Kostenpunkt: 999 US-Dollar - und nur in den USA zu haben.

Dahinter steckt - laut Golem - auch Google. Dann können sie ja die Geninfos gleich mit den Suchinteressen vergleichen, vielleicht gibt’s ja ein Google-Gen, ein Yahoo-Gen oder ein “Spiegel Online”-Gen? Oder ein “Ich bin doof und gebe alles von mir preis”-Gen?

Und dann kann man ja nur hoffen, dass nicht irgendwann mal wer die ganzen Daten auf CD brennt und ins Nirwana schickt. Oder an einen großen Versicherungskonzern, so aus Versehen.

via: ad hoc

Update 23.11.2007:
Bei adhoc wird die Google-Verwertungsgeschichte weitergesponnen.

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