Back to the roots

Vor Weihnachten bin ich mal wieder bei meiner ehemaligen Schule vorbeigesurft, dem Max-Planck-Gymnasium in Trier. Abgesehen davon, dass ich - 17 Jahre nach dem Abi - verständlicherweise eher wenige der Namen aus dem Kollegium noch kenne, habe ich mit Freuden festgestellt, dass meine frühere Schülerzeitung (bzw. eine von den beiden) noch existiert und jetzt sogar im Internet präsent ist - das “Distelblatt”:

Das Distelblatt

Layoutmäßig fand ich ja unsere damaligen getippten und ausgeschnittenen und wieder zusammengeklebten leicht chaotisch layouteten Seiten irgendwie besser - sowas muss man ja sagen, Nostalgie eben -, aber die Hintergrundgrafik des aktuellen “Distelblatt”-Archivs fand ich dann doch klasse. Die Ausgabe 31 mit der sagenumwobenen SMV-Umfragen-Auswertung und dem wegen des November 89 handcoloriert schwarz-rot-goldenen Jahrgangsschriftzugs (und nach 18 Jahren kann man ja sagen: ja, das war Ironie) zum Beispiel.

Oder aber die Nr. 34, die echte Wiedervereinigungsnummer.

Distelblatt

Die Nummer, die nach dem grandiosen Sieg der CDU bei den Volkskammerwahlen entstanden ist. Wenn ich mich nicht sehr täusche war das die Ausgabe, von der es zwei Ausgaben gibt. Entstanden am Abend der Wahlauszählung, ein Ergebnis, das wir gar nicht so toll fanden. Die erste Ausgabe so, hmmm, politisch, dass wir am nächsten Morgen entschieden haben, sie besser nicht zu drucken, sondern nur einige wenige (Sammler-)Exemplare zu kopieren. Die reguläre Ausgabe war dann etwas… entschärft. Erstaunlich, so rückblickend, wie vernünftig wir da dann doch waren.

Ich muss demnächst mal die alten Ausgaben wieder raussuchen. Nostalgie eben - muss an Weihnachten liegen.

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