Ein Fall für 129(a)

Wer seine Mails verschlüsselt, macht sich verdächtig. Derzeit nur in Österreich, aber im Fall der Fälle sicher auch hier. Wobei das zumindest merkwürdig wäre, weil das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnologie selbst ja sehr offensiv für den Einsatz von Verschlüsselung wirbt. Eine Falle? Paranoia, ick hör’ dir trapsen.

Merkwürdig ist ja auch, wie detailliert manche Texte in der Zeitung sind, etwa in der “Berliner Zeitung”:

Der Tatablauf ist meist gleich. Die Brandstifter legen glühende Grillkohle auf die Reifen und verschwinden. Es dauere bis zu zehn Minuten, bis der Brand ausbreche, sagen Ermittler. In dieser Zeit verschwinden die Täter. Selbst der verstärkte Einsatz von Polizisten könne nicht für lückenlose Überwachung sorgen. “Die können nicht überall sein”, sagen Fahnder.

Wurde die “radikal” nicht mal verboten, weil da Anleitungen für allerlei Zeugs drin waren?

Ich bin jedenfalls am Samstag mit sehr gemischen Gefühlen in unseren Supermarkt gegangen. Gleich am Eingang bietet sich nämlich dieses Bild:

Grillkohle

Mit Grillkohle will man derzeit ja lieber als guter Bürger nicht gesehen werden. Oder gar, aus versehen, ein Haar auf so einem Sack verlieren, im vorübergehen. Schwupps, gibt’s ‘ne DNA-Spur. Vielleicht sollte man diesen Blog-Beitrag auch lieber verschlüsseln. Wobei - das würde ja auch wieder verdächtig machen.

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