Amtlich: Die Zeitung ist tot

Für einen Journalisten, der bei einer regionalen Tageszeitung arbeitet, natürlich eine schlechte Nachricht: “In zehn Jahren gibt es keine Zeitung mehr”.

Und der, der das gesagt hat, muss es ja wissen - schließlich ist er vom Fach schließlich ist er irgendwie prominent. Es handelt sich nämlich um Microsoft-Chef Steve Ballmer, der das der “Washington Post” erklärte, ”>wie “Spiegel Online” berichtet.

Außerdem werde es auch keine Magazine mehr geben, denn 2018 “wird es keinen Medienkonsum mehr geben, der nicht über ein IP-Netzwerk abläuft”. In dem Artikel heißt es:

Alle Medien, glaubt Ballmer, werden im Internet aufgehen. Und zwar wirklich alle: “Es wird keine Zeitungen, keine Magazine mehr geben, die in Papierform geliefert werden. Alles wird in elektronischer Form geliefert werden.”

Naja, wenn der Vorstandschef eines Autokonzerns das Ende des Schienenverkehrs vorhersagen würde, würden man vermutlich auch a) lächeln und b) es als ein bisschen interessengeleitet einordnen.

Und zudem weiß ja Microsoft eh immer viiiiiel früher als alle anderen, wohin die Reise geht. Deshalb hat Microsoft das Internet ja auch lange Zeit als vernachlässigenbar angesehen. Bis jetzt eben. Irgendwie.

Ich mache mal eine Gegenwette auf: Es wird länger gedruckte Zeitungen und Magazine auf dem Planeten geben als Microsoft als eigenständiges Unternehmen.

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