Das Dollar-Rätsel

Gerade erst bei einem Allzeithoch von 1,60 US-Dollar hat der Euro eine rasante Talfahrt eingeleitet, die auch Devisenmarktexperten schier verzweifeln lässt.

Der Dollar hat zu einem kleinen Höhenflug angesetzt

Bedeutet die neue Stärke der US-Währung, dass die Finanzmarktkrise dort doch schon überstanden ist? Heißt es, der Abschwung der Weltkonjunktur steht doch nicht bevor? Oder liegt es daran, dass die Sorgen wachsen, dass die Krise bald Euroland erreicht? Und ziehen deshalb Anleger ihr Geld aus der Euro-Zone ab?

Ich kann hier exklusiv das Rätselraten beenden: Die Euro-Schwäche und Dollar-Stärke liegt allein - an mir. Nachdem ich beschlossen habe, meinen Urlaub in den USA zu verbringen war eigentlich absehbar, dass von den Rekordkursen der Vergangenheit spätestens bis zum Abreisetag nichts mehr übrig bleiben würde. All die ökonometrischen Erklärungsmodelle können wieder in der Schublade verschwinden, meine Buchungsbelege reichen.

Falls da draußen irgendwelche gewieften Devisenspekulanten sitzen: Falls mal jemand auf den japanischen Yen oder den südafrikanischen Rand oder eine Währung aus einem ähnlich reizvollen Urlaubsgebiet wetten will, ich würde mich gegen Urlaubsbezahlung und Spesen bereiterklären, eine entsprechende Reise zu buchen. (Kursentwicklung allerdings ohne Gewähr.)

Mal sehen ob’s wenigstens über 1,40 Dollar bleibt, bis es losgeht.

Nächster Beitrag
Vorheriger Beitrag