Personalführung

Das Video kursiert schon seit Ende vergangener Woche im Netz und ist damit nicht ganz neu, aber ich finde es ist wert, weiter gezeigt zu werden, ist doch ein Erkenntnisgewinn jenseits des konkreten Falls vorhanden:

Bei der Telekom Austria erklärt man vor Analysten, wie man sich das mit dem Personalabbau so vorstellt. Leute, die “nur zu Hause rumsitzen”, weil man sie nicht mehr braucht, nicht mehr weiterbilden kann aber auch nicht kündigen kann, die würden nach ein paar Wochen daheim mal angerufen und für ein paar Tage zur Arbeit bestellt. Tja, und wer sich dann krank meldet, der bekommt mal den Arzt geschickt, der dann feststellt, dass keine Krankheit vorliegt - und dann würde die Bereitschaft, das Unternehmen “freiwillig” zu verlassen schon steigen.

Die Telekom Austria war übrigens gar nicht amused und hat hart durchgegriffen. Der Vorstand … ist künftig nicht mehr für Personalfragen zuständig. Wobei ich mir nicht sicher bin - vielleicht gilt das ja auch nur für Personfrlagen vor Publikum.

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