An der Ikea-Kasse

Bei Ikea gibt es ja schon eine ganze Weile diese Selbstbedienungskassen. Ich finde die ja eigentlich ganz praktisch, weil es einfach mehr Spaß macht, selbst zu scannen als darauf zu warten, dass die Kassiererin oder der Kassierer endlich fertig ist. Man ist halt beschäftigt, irgendwie.

Gut, ein bisschen seltsam finde ich es schon, dass das arme Ikea-Personal den Kunden erklären muss, wie das Scannen geht, damit bald weniger Personal gebraucht wird.

Vor allem finde ich aber den Bezahlvorgang richtig seltsam. Vor ein paar Wochen, als ich zum letzten Mal da war, musste man bei seiner EC-Karte den Pin eingeben. Und nun? Nun muss man auf so einem Display eine Unterschrift kritzelen - die aber niemand überprüft. Da kann auch “XXX” oder “Dagobert Duck” hingeschrieben werden. Wer also künftig eine EC-Karte findet und bislang nicht wusste, wie er die ohne Pin oder Unterschriftenfälscherqualitäten nutzen kann, der kann sie jetzt bei Ikea monetarisieren.

Die nette Ikea-Betreuerin an der Kasse meinte nur, dass sei leider so, die Unterschrift kontrolliere niemand. Warum das so ist, das konnte sie aber nicht sagen. Ich glaub, ich frag mal die Ikea-Pressestelle.

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