Transparenzoffensive

Gerade erst gestern haben wir darüber diskutiert, was Xing oder Facebook so bringen. Und wieviel man von sich selbst im Netz preisgeben soll. Eine Freundin meinte, wer im öffentlichen Leben steht, sollte so wenig von sich selbst zeigen, wie möglich.

Ich finde ja, als Journalist sollte man schon ein bisschen transparent sein. Und ich meine, so ein Blog ist ja nix anderes als eine Selbstoffenlegung. Und wenn ich mir von Politikern wünsche, dass sie allen sagen, von wem sie was an Leistungen erhalten, dann kann ich als Journalist ja mal sagen, wie meine persönlichen politischen Überzeugungen sind andere meine politischen Überzeugungen einschätzen.

Der Wahl-O-Mat hat mir gesagt:

wahlomat

Das dürfte manchen Leser, der sich über den einen oder anderen Kommentar von mir geärgert hat, doch wundern. Aber die Stimmabgabe findet nicht am Automaten, sondern in der Wahlkabine statt. Am 27. September. Und die ist dann ganz intransparent - und geheim.

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