Print vs. Online

Print vs. Online - mal anders, aber mit der vermutlich richtigen Erkenntnis.

Der Verband deutscher Zeitschriftenverleger hat eine Studie in Auftrag gegeben, was denn die Verlage so tun, gegen die aktuelle Krise. Die Überschrift der Produktvorstellung erinnert, vermutlich als Tribut an 20 Jahre Mauerfall, an die Durchhalteparolen ordentlich gestählter 5-Jahres-Plan-Verabschieder und lautet: “Verlage reagieren tatkräftig auf die Krise”.

Aber das ist nicht das einzige, was Kritiker der Print-Zunft aus der Online-Welt darin bestärken wird, dass da irgendwer so gar nichts geblickt hat. Viel lustiger ist dann die Preisgestaltung, falls man die Ergebnisse mal im Detail lesen will:

Die vollständige Studie ist unter vdz.de oder per Mail an a.mumm[at]vdz.de erhältlich. Die gedruckte Broschüre kostet 49€, für VDZ-Mitglieder 39€ oder als pdf-Download 59€ (je-weils zzgl. MwSt.).

Und deshalb wird es nichts damit werden, in der elektronischen Welt anzukommen. Wenn dieses neumodische Zeug zehn Euro teurer ist, auch wenn man dafür nix drucken, verpacken, verschiffen und sonstwas tun muss. Und das ist jetzt wirklich keine grundsätzliche Kritik an paid content.

Tags
#Preisgestaltung #Studie #VDZ
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