Foursquare ist ein recht leerer Platz

Thomas Knüwer hat sich ein paar Trends für 2012 ausgedacht. Unter anderem glaubt er, dass Foursquare zulegen wird:

Sportveranstaltungen sind ein guter Gradmesser für Location Based Services, denn hier geht es natürlich auch um demonstrative Checkins: “Ich bin da! Beim großen Match! Bei dem Team, an dem mein Herz hängt!” Nun bin ich ja auch recht häufig bei Spielen. Und noch im Frühjahr lag der Anteil der Foursquare-Nutzer bei 0,1 Prozent. Da tut sich also etwas und der Nachholbedarf Deutschlands in Sachen Smartphones wird sein Übriges tun.

Ich habe in meinem Umfeld eher den Eindruck, dass der Reiz dieses Dienstes, bei dem man sich “eincheckt”, wenn man z.B. ein Restaurant oder den Arbeitsplatz betritt und dies Freunden und Bekannten über Foursquare, Facebook, Twitter oder Co. mitteilt, eher wieder nachlässt. Wer am öftesten da ist wird Mayor (Bürgermeister) des Ortes und bekommt einen virtuellen Orden.

Wer es wie ich schafft, bei seinem Sportstudio den Mayor-Status zu erreichen, obwohl er gefühlt viel, viel zu selten trainieren geht, der hat eine Ahnung davon bekommen, dass Foursquare noch einen weiten Weg bis zum Massenmarkt vor sich hat. Im Moment nutzt es kaum jemand, deshalb ist man so leicht der, der am öftesten an einem Ort vorbeischaut.

Meine These: Wenn es diese Location based services wirklich einmal schaffen sollten, dann nicht via Foursquare. Google oder Facebook werden etwas entsprechendes bei sich ordentlich(!) integrieren - oder Foursquare kaufen und einbauen.

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#2012 #Foursquare #Mayor #Vorhersage
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