Digitales Faksimile IV - über den Tellerrand

Ein interessanter Beitrag über eine Studie der Washington Post, warum junge Leute Digital Natives irgendwie keine gedruckten Zeitungen lesen wollen.

In dem Text kommt der Autor zu dem Schluss, dass es nicht nur um das Print-Produkt geht, sondern auch digitale Angebote der Verlage nicht so einschlagen, wie vielleicht zu erwarten wäre.

Unfortunately, the digital strategy undertaken to date by most publishers is to port their newspaper-style content to the web and then repurpose the material to mobile devices. The warmed-over digital fare offered by the typical newspaper falls well short of the expectations of two whole generations of individuals who are not only empowered by technology to consume media but also know how to use it to make their own. This explains the explosive growth of Facebook, YouTube, Twitter and a host of other do-it-yourself media.

Das entspricht ja meinen ersten Erfahrungen mit E-Papern. Das digitale Angebot erfüllt einfach die Erwartungen. Darum geht es nämlich letztlich, nicht um (die eher billige Ausrede) eine® vermeintliche(n) Gratiskultur im Web, wie erfolgreiche Bezahldienste (z.B. iTunes) oder auch das Geschäft mit Apps jenseits der Medienbranche zeigen.

Tags
#Digital Natives #E-Paper #Journalismus #Tageszeitung
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