Conrad, habt ihr 'nen Sockenschuss?

Ich habe bei Conrad einen Geschenkgutschein bestellt. Das ist eine ziemlich merkwürdige Sache, denn den muss man da richtig bestellen und der wird einem zugeschickt. Ja, zugeschickt. Wer öfter mal bei so Internetunternehmen wie zum Beispiel Amazon bestellt, der muss alleine schon das merkwrüdig altmodisch finden. Anderswo wählt man den Gutschein aus, bezahlt - und druckt ihn sich aus. Fertig, eine Sache von Minuten.

Bei Conrad sprechen wir von Tagen. Es ist eben eine echte Warenlieferung.

Und so findet man ein paar Tage später eine Paketabholkarte in der Post. Eine Paketabholkarte - für einen Geschenkgutschein? Richtig. Der ist nämlich ordentlich verpackt:

Ein Paket von Conrad

Wenn man das Paket aufmacht, weiß man auch warum. Denn so ein Gutschein, der ist offenbar sehr empfindlich und wird deshalb durch eine Unmenge Verpackungsmaterial ordentlich geschützt:

2013-10-26 12.25.24.geaendert

Gräbt man sich durch die Styropor-Teilchen durch, ist da tatsächlich der Umschlag mit dem Gutschein (und ein DIN A4-Blatt Rechnung, aber wirklich nicht mehr). Ach, stopp, so einfach ist es natürlich nicht. Der Umschlag ist noch einmal ordentlich in Plastikfolie verpackt, damit ihm wirklich nichts passiert.

2013-10-26 12.27.38.geaendert

Und dann, ja dann, dann ist da der Umschlag.

2013-10-26 12.27.55.geaendert

Mit einem Inhalt, den - wie gesagt - andere Unternehmen völlig verpackungs- und schadstofffrei per E-Mail als PDF verschicken. Auf jeden Fall war das der erste und letzte Gutschein, den Conrad mir je schicken musste. Da hat doch jemand den Schuss nicht gehört.

Tags
#Conrad #Gutschein #Verpackungsmüll
Nächster Beitrag
Vorheriger Beitrag