Von wegen Print ist tot

Ich hatte ja kürzlich schon vom Trend geblogt, dass (Internet-)Start-ups mit ganz klassischer gedruckter Werbung um Kundschaft buhlen. Wenn man darauf erst mal achtet hat man den Eindruck, halb Berlin ist mit Hinweisen auf Nachbarschafts-Communities, Lieferdienste, Selfstorage-Lösungen oder Paketzustellboxen vollgekleistert. Oder wohnen wir einfach nur in einer Ecke, die irgendein Marketingstratege als besonders empfänglich für solche Hinweise ausgemacht hat?

Klebezettelwerbung

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Vielleicht sollte ich morgen Abend statt dem täglichen Blogbeitrag doch einen Businessplan für ein Start-up aufschreiben, dass zielgerichtete Werbemaßnahmen in die analoge Welt trägt. Also früher, zu Studienzeiten, nannten wir das Plakate kleben, aber heute muss einem dafür schon was hipperes einfallen. Oder wie wäre es mit zielgruppengenauer Ansprache auf der Straße? Erst den Passanten anhauen und nach ein paar Kenndaten fragen (Alter, Wohnsituation, Einkommen etc.) und dann aus der Vielzahl der Werbe-Flyer genau den richtigen herausziehen und überreichen, der auf diesen Kunden passt. Und ihm beim Gehen ein Schildchen auf den Rücken kleben, damit man ihn beim nächsten Mal gleich ohne Fragen korrekt bewerben kann. So ein analoges Cookie, das sollte man sich gleich patentieren lassen. Ich glaube, da geht der Trend hin - Onlinewerbung filtert ja bald sogar Apple weg.

Tags
#Fyler #Plakate #Startups #Werbung
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