Ein Papa von 70

Im Netz gibt es ja das literarische Format “Mama Blog”. Mütter bloggen über ihre Erlebnisse mit ihren Kindern. Oder gerne auch über die Zeit davor. Für dieses Genre gilt: Es kommt weniger auf die wahnsinnig spannenden Erlebnisse an als darauf, auch weniger kribbelige Alltagssituation unterhaltsam zu schildern.

Aus diesem Genre sind dann irgendwann “Papa Blogs” entstanden. Weil Väter schließlich auch Erlebnisse mit ihren Kindern haben und auch darüber nachdenken, wie das mit dem Nachwuchs so ist. Mein Blog ist bestimmt kein Papa Blog, wobei ich auch Papa bin und hin und wieder die Dinge, über die ich schreibe, davon inspiriert sind, dass ich Kinder habe.

Tortzdem bin ich jetzt in so eine ähnliche Riege aufgenommen, die Twitter Papas. Also Twitterer, die zumindest irgendwie ein bisschen auch darüber definiert sind, dass sie Väter sind. Und davon gibt es mindestens 70, denn die wurden bei “Superpapas” zu einer Geschichte verarbeitet. In der ich auch vorkomme:

(…)Vorm Schlafengehen kommt dann noch die entscheidende Frage.

„Du, wann machen wir eigentlich mal wieder eine Reisepapa?“

„Jederzeit gerne. Was hältst Du von einem Ausflug in ein Sebat oder wollen wir lieber auf den großen Weddingerberg fahren?“

„Gibt es auf dem Berg auch Netzvater? Der TimAugustin war letztens in Ostwestf4le, da soll es auch superpapasein. Und wenn wir schon auf dem Weg sind, können wir ja über Offenbeach fahren.“

„astreim, morgen geht’s los!“

Wer in dem Textabschnitt alle Twitternamen entdeckt, ohne vorher hier nachzuschauen, darf sich selbst auf die Schulter klopfen.

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