andreas streim

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Kategorie: Gesurft & gefunden (Seite 1 von 17)

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My home is (soon) my castle

Im morgendlichen Newsletter des „Handelsblatt“ stand gestern

Es regnet Geld über Deutschland. Die wundersame Geldvermehrung der EZB-Niedrigzinspolitik hat für alle, die kaufen und investieren wollen, eine spürbar stimulierende Wirkung. Unsere Wochenend-Titelgeschichte – der Auftakt einer großen Immobilienserie – nennt jene Städte und Stadtteile, in denen der Kauf noch lohnt. Wir beginnen mit Berlin, Düsseldorf und Freiburg. Auch alle Zögerlichen sollten sich auf die Lektüre einlassen: Da Sparbuch und Staatsanleihe mittlerweile miserable Geschäfte sind, wird der Traum von der Immobilie allmählich zur Pflicht.

Jetzt ist es so, dass wenn die Experten den Normalbürgern zu solchen Investitionen raten, die auch gerne mal „Kaufen Sie JETZT Gold!“ oder „Steigen Sie JETZT in Aktien ein!“ lauten, meistens eine drastische Korrektur des Goldpreises oder ein ansehnlicher Börsencrash kurz bevor stehen. Da kann man jetzt drüber nachdenken ob es klug war, auf eine Eigentumswohnung zu setzen. Wobei, auf der anderen Seite, wer sich so die aktuellen Mieten rund um die eigene Mietwohnung anschaut, der kann dann nur entweder ganz schnell auf Aktienspekulation setzen, um reich zu werden, oder woanders hin ziehen.

Defending Your Castle: Build Catapults, Crossbows, Moats, Bulletproof Shields, and More Defensive Devices to Fend Off the Invading HordesAber viel spannender sind ja Fragen was man mit so einem Haus tut, wenn dann irgendwann mal die Hunnen oder jemand ähnliches einfällt. Die einfache Flucht, die dem gemeinen Mieter offensteht, hat man ja als Haus- oder Eigentumswohungsbesitzer nicht mehr. Aber zum Glück gibt es auch dafür Hilfe. In Form eines Buches: „Defending Your Castle: Build Catapults, Crossbows, Moats, Bulletproof Shields, and More Defensive Devices to Fend Off the Invading Hordes“

Im Einzelnen geht es wohl, soweit ich das beim ersten Überfliegen des Probeleseauszugs feststellen konnte, darum, wie man seinen Garten zu einer Trutzburg umwandelt und Katapulte konstruiert, mit denen man auch zahlenmäßig deutlich überlegene Horden von Invasoren locker in die Flucht schlägt. Also falls die nicht vielleicht ein Buch gelesen habem: „Attacking a Castle: Use Drones, Robots and much more Hightech to bring down the Defense of any Castle Owner“ [to be written]. Oder wie es in der Einleitung zu dem Buch heißt:

Buchauszug

Ich muss sagen, das sind doch eine ganze Menge tolle Anregungen, auch wenn vermutlich hierzulande die Erreichung von Baugenehmigungen für die eine oder andere Veränderung rund ums Haus eher schwer zu bekommen sein wird. Auf der anderen Seite: Wenn man mit den Umbauten schnell genug ist, dann soll das Ordnungsamt oder die Bauaufsicht doch kommen. Horden sind Horden, ob im staatlichen Auftrag oder allein zum Plündern unterwegs (wobei, ist das ein grundsätzlicher Widerspruch?). Die Kindle-Edition kostet auf jeden Fall gerade mal etwas mehr als 10 Euro. Und als Paperback eignet es sich doch wahrscheinlich für manchen frischgebackenenen Eigenheimbesitzer hervorragend als Geschenk zum Richtfest.

[entdeckt via Twitter bei „Freude entdecken“]

Warten aufs Christkind

http://vimeo.com/115042714

Für alle, die heute die Zeit bis zum Geschenkeauspacken unterm Christbaum überbrücken müssen (Spoiler: Liegen ja eh nur Tablets, Smartphones und Fitness-Tracker drunter), ein kleines Weihnachts-Mash-up.

Und natürlich: Oh Du Fröhliche – und besinnliche Weihnachtsfeiertage an die hier Lesenden.

*** Weihnachten

Auch wenn’s Werbung ist, es ist wenigstens lustige Werbung. Und das Produkt spielt eigentlich gar keine Rolle. In diesem Sinne

Frohe Weihnachten der geneigten Leserschaft hier. Und kein „***“ in den kommenden Tagen.

Bedienungsanleitung für die U-Bahn

Kann man dieses wunderbare Video, das die richtige Benutzung der New Yorker U-Bahn zeigt, bitte mal auf Deutsch übersetzen, liebe BVG? Und dann alle Berliner verpflichtend anschauen lassen?

http://youtu.be/NIqqmtpidOU

Vor allem die Erklärung was passiert, wenn man nicht erst die Leute aussteigen lässt bevor die nächsten einsteigen, könnten ja vielleicht auch die zwei oder drei Berliner verstehen.

Klaus Kinski zur SPD-Mitgliederbefragung

Oder so ähnlich. Früher hätte man sich wegen so ein bisschen „Quatsch“ im TV-Interview auf jeden Fall nicht aufgeregt.

Oder direkt zu Minute 6:00 springen.

Dumm gelaufen

Ein schönes Musikvideo mit einer eingängigen Melodie, das einem die Fehler Anderer vor Augen führt. Ja, da fühlt man sich selbst ziemlich clever.

Und am Ende kommt noch überraschend raus, dass es nicht das Promo-Video einer jungen, bislang unbekannten Sängerin ist, sondern… ach, schaut doch selbst.

Der Eltern-Rap

Joooo, wir Eltern sind schon cool.

Website anno 2013

Mobiles surfen mit Smartphone und Tablet gehört inzwischen zum Alltag. Menschen versuchen sich mit diesen Geräten von unterwegs schnell mal Infos zu beschaffen, aber auch im heimischen Wohnzimmer werden die Geräte gerne benutzt um schnell mal was nachzuschauen, statt erst umständlich den PC hochzufahren.

Und trotzdem findet man immer und immer wieder solche Seiten:

image

Die sich nicht nur nicht an die Bildschirmgröße der Geräte anpassen (damit kann man ja gerade noch leben), sondern die auch für elementare Dinge wie Navigation Java oder ähnlichen Kram nutzen, der auf vielen Mobilgeräten einfach nicht vorhanden ist und/oder nicht ordentlich funktioniert.

Wer als Unternehmen eine Website hat, sollte die auch entsprechend pflegen. Hin und wieder renovieren, an neue Erfordernisse oder auch neuen Geschmack anpassen. So wie ein guter Unternehmer das auch mit seinen Verkaufsräumen, Gasträumen oder Hotelzimmern macht.

Wie Liebe (nicht) funktioniert

Ich mag die Comics von Saturday Morning Breakfast Cereal. Und nicht nur des Namens wegen. Zusammen mit „Dilbert“ sind sie fester Bestandteil meines Feedreaders in der Rubrik Weltwissen Fun.

Simpsons trifft Kita

Ich hoffe mal, bei Sohnemann geht es nicht ganz so schlimm zu in der Kita…

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